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Studie zu Jugend und Diskriminierung in Mexiko vorgestellt

Das Nationale Jugendinstitut Mexikos (Instituto Mexicano de la Juventud, Imjuve) und der Nationale Antidiskriminierungsrat (Consejo Nacional para Prevenir la Discriminación, Conapred) haben Mitte Oktober 2011 die Ergebnisse der Nationalen Umfrage über Diskriminierung in Mexiko bezogen auf Jugendliche (ENADIS 2010) vorgestellt.

Enadis 2010 hat sich auf die Analyse der Situation von Jugendlichen in Bezug auf verschiedene Themen konzentriert: Gewalt, Misshandlung, Unsicherheit, Armut, Arbeitsmöglichkeiten, Berufserfahrung, Migration, Bildung, Versammlungsfreiheit, Diskriminierung wegen des Aussehens, des Alters, der Hautfarbe und anderen.

Imjuve und Conapred stimmen darin überein, dass Mexiko in Bezug auf die Schaffung einer gleichberechtigten Gesellschaft und gleicher Chancen für alle, die Akzeptanz von Vielfalt und die Einhaltung der Rechte von Jugendlichen einer großen Herausforderung gegenüber steht. In Mexiko gibt es 36,2 Millionen Jugendliche zwischen 12 und 29 Jahren. Knapp die Hälfte davon meint, dass die Rechte von Jugendlichen in Mexiko nicht respektiert werden. Die meisten Jugendlichen zwischen 15 und 29 Jahren fühlen sich aufgrund ihrer äußeren Erscheinung, ihres Alters und ihres Geschlechts diskriminiert oder auch, weil sie nicht genug Geld haben.

Insbesondere die Jugendlichen, die nicht studieren und nicht arbeiten, werden von der mexikanischen Gesellschaft geschnitten. 36 % der Bevölkerung denken, dass sie einfach keine Lust haben, 18,1 % meinen, weil sie nicht können. Für  19,4 % kommen beide Gründe in Frage.

Alle Ergebnisse der Umfrage zur Diskrinierung in Mexiko bezogen auf Jugendliche sind hier nachzulesen (pdf, 6,63 MB, in Spanisch, 130 Seiten) ... 

Weitere Ergebnisse, bezogen auf andere Zielgruppen, auf der Website von Conapred > Encuesta Nacional sobre Discriminación en México: http://www.conapred.org.mx/

Redaktion: DIJA

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