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Studie zur Mobilität ausländischer Studierender in Österreich: Potenzial wird derzeit zu wenig genutzt

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) präsentierte Ende März 2013 eine neue Studie zur Mobilität ausländischer Studierender in Österreich. Die Ergebnisse zeigten, dass das Potenzial ausländischer Studierender und Absolvent(inn)en derzeit in Österreich zu wenig genutzt werde. Hohe Hürden bei der Rot-Weiß-Rot-Karte, einem Aufenthaltstitel, der zu einer befristeten Niederlassung in Österreich berechtig, sowie Informationsdefizite der Studierenden erschweren ihre Integration in Österreich.

Zu den hohen Hürden gehört unter anderem die Festsetzung der Einkommensgrenze bei der Rot-Weiß-Rot-Karte von 2000 Euro, die es häufig unmöglich macht, dass das Potenzial ausländischer Studierender von der österreichischen Wirtschaft genutzt wird. Auch durch die Nicht-Anerkennung des Bachelor-Abschlusses im Rahmen der Rot-Weiß-Rot-Karte geht der heimischen Wirtschaft wertvolles Potenzial verloren. Arbeitgeber/-innen bewerten den bürokratischen Aufwand, Studienabsolvent(inn)en mit Drittstaatsangehörigkeit einzustellen, als zu hoch. Außerdem fühlen sich ausländische Studierende zu wenig über ihre Chancen in Österreich informiert und kennen oftmals ihre Möglichkeiten nicht.

Die Studie zur Mobilität ausländischer Studierender in Österreich ist abrufbar unter www.integrationsfonds.at/publikationen

Kirilova, S. (2013): Mobilität von Studierenden an der Lauder Business School und der MODUL University Vienna. In: ÖIF-Dossier n°25, Wien

Quelle: Österreichischer Integrationsfonds, gesehen 17.5.13

Redaktion: DIJA

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