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Tatkräftige Erinnerungsarbeit: ASF entsendet Freiwillige in ihren Dienst im Ausland

Tatkräftige Erinnerungsarbeit: ASF entsendet Freiwillige in ihren Dienst im Ausland
BildImage: © Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

172 meist junge Menschen, darunter 149 aus Deutschland, beginnen jetzt mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) einen einjährigen Freiwilligendienst im Ausland. Sie arbeiten dabei ein Jahr in Projekten in insgesamt 13 Ländern. Unter anderem begleiten sie Überlebende der Schoah und Menschen mit Behinderung.

Die deutschen Freiwilligen werden nach einem einwöchigen Vorbereitungsseminar am Sonntag, 8. September 2019, im Rahmen von knapp 50 Gottesdiensten in Berlin und Brandenburg ins Ausland entsendet. Ihren Freiwilligendienst absolvieren sie in Einrichtungen in Belarus, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Russland, Tschechien, der Ukraine und den USA. Dort werden sie in Holocaust-Gedenkstätten und -Museen und im Bereich der politischen Bildung tätig sein. Sie unterstützen Holocaustüberlebende und ihre Familie, helfen in Altenheimen und begleiten Menschen mit Behinderung und sozial Ausgegrenzte.

Pfarrerin Dagmar Pruin, Geschäftsführerin von ASF, sagt dazu: „Der Dienst mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ist eine tatkräftige Erinnerungsarbeit, die die Gegenwart und Zukunft gestalten will. Unsere Freiwilligen setzen sich stark mit der deutschen Geschichte und vor allem mit der Schoah auseinander und wollen aus dieser Vergangenheit lernen. Sie engagieren sich gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung. Gerade heute ist dieser Einsatz für die Demokratie wichtig.“

Eine Übersicht aller Aussendungsgottesdienste gibt es auf der Homepage von ASF.

Seit 1958 setzt sich Aktion Sühnezeichen Friedensdienste für eine kritische und sensible Auseinandersetzung mit den Folgen der nationalsozialistischen Verbrechen ein. In Freiwilligendiensten und Workcamps engagieren sich jedes Jahr mehrere hundert überwiegend junge Menschen in vielen Ländern Europas, den USA und Israel in Gedenkstätten, in der Begleitung von Überlebenden der Schoah und in der politischen Arbeit für eine inklusive, vielfältige Gesellschaft.

Quelle: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Redaktion: Susanne Klinzing

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