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Ungarn mit Programm zur Förderung von mehr Toleranz bei Jugendlichen

Unter dem Namen "Treffpunkt" hat das ungarische Ministerium für Humankapital ein Sonderprogramm für Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren aufgelegt. Es setzt den Schwerpunkt auf die Bekämpfung von Diskriminierung und Vorurteilen bei Jugendlichen gegenüber Menschen mit Behinderungen, ethnischen Gruppen wie Sinti und Roma sowie älteren Menschen.

Das Progamm "Treffpunkt" sieht so genannte interaktive Unterrichtsstunden ("homeroom classes") vor. Dort treffen sich Schüler/-innen mit Vertreter(inne)n der oben genannten Bevölkerungsgruppen in ihrem Klassenraum und erhalten Informationen zu deren Leben aus erster Hand, um sich so ein besseres Bild über deren Erfahrungen und Lebensumstände machen zu können. Die Treffen werden von Fachkräften aus dem Arbeitsfeld Gleichstellung begleitet.

Neben dem Thema Toleranzförderung sollen auch der intergenerationelle Dialog und das Thema der Solidarität der Generationen im Mittelpunkt der Treffen stehen. Zusätzlich dazu gibt es einen landesweiten Mal- und Fotowettbewerb für Schüler/-innen der Grund- und weiterführenden Schulen sowie eine Abschlussveranstaltung am 26. November, dem Internationalen Tag der Toleranz.

Quelle: Ungarische Regierung, Ministerium für Humankapital

Redaktion: DIJA

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