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Ungarn weiterhin um Entwicklung kinderfreundlicher Justizbehörden bemüht

Die in Ungarn im Dezember 2011 vom Minister für Öffentliche Verwaltung und Justiz eingesetzte Task Force setzt ihre Anstrengungen in 2013 fort, um die Justizbehörden  des Landes kinderfreundlicher zu machen. Vorgesehen sind unter anderem Gespräche mit zivilgesellschaftlichen Interessenverbänden, die sich für Kinderrechte einsetzen sowie die Vorbereitung von Gesetzesänderungen, die sich aus diesen Gesprächen ergeben.

2012 waren bereits die Rechte von Kindern durch Änderungen des Strafgesetzbuchs gestärkt worden (siehe News vom 23.5.2012). Verwaltungsverfahren wurden kinderfreundlicher gestaltet; die Bearbeitungsdauer von Vorgängen, in denen es um den Schutz von Kindern geht, hat sich halbiert. Ebenso sind die Behörden verpflichtet, Informationen für Kinder entsprechend altersgemäß aufzubereiten.

Angestrebt wird die Schaffung von kinderfreundlich eingerichteten Räumen zur Durchführung von Befragungen bei Kindern auf Polizeiwachen. Bis Ende 2014 soll es auf allen Polizeiwachen in allen Kreisstädten des Landes solche kinderfreundlich gestalteten Räumlichkeiten geben.

Quelle: Pressemeldung Ungarische Regierung, Ministerium für Öffentliche Verwaltung und Justiz vom 15.1.13

Redaktion: DIJA

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