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UNICEF-Studie zur Lage der Kinder in Industrieländern erschienen

Zum dritten Mal hat UNICEF die aktuellsten Daten zu einem umfassenden Vergleich kindlichen Wohlbefindens in den reicheren Ländern der Welt zusammengetragen und in einer Studie herausgegeben. Untersucht wurden 29 Länder. Durchgeführt wurde die Studie vom UNICEF-Forschungsinstitut Innocenti in Florenz.

Spitzenreiter sind, gemessen an objektiven Faktoren für kindliches Wohlbefinden wie Gefahr materieller Armut, Bildung, Gesundheit, Wohnung, Umwelt oder Risikoverhalten, die Niederlande und die skandinavischen Länder Norwegen, Island, Finnland und Schweden. Deutschland belegt hier den sechsten Platz. Schlusslicht ist Rumänien.

Die Einschätzung der Kinder selber über das subjektiv empfundene Wohlbefinden in ihrem Land zeigt ein etwas gemischteres Bild: Auch hier stehen die Niederlande an der Spitze. Island beziehungsweise Finnland belegen den zweiten beziehungsweise den vierten Platz. Griechenland, das bei den objektiven Faktoren auf Platz 25 liegt, kann hier punkten und den fünften Platz für sich beanspruchen. Deutschland fällt in der Bewertung der Kinder auf den 22. Platz zurück. Ebenfalls den letzten Platz in der Rangliste der Lebenszufriedenheit von Kindern nimmt Rumänien ein.

UNICEF bemängelt, dass zu wenige Daten aus der frühen Kindheit zur Analyse vorliegen und begrüßt den Vorstoß von Australien und Kanada, die ein regelmäßiges Daten-Monitoring aus den Kindheitsjahren vor Schulbeginn begonnen haben.

Die Studie zum Nachlesen sowohl in Englisch (60 Seiten) als auch in einer gekürzten deutschen Zusammenfassung (10 Seiten) unter http://www.unicef.de/projekte/themen/kinderrechte/kinder-in-industrielaendern/unicef-bericht-2013/

Quelle: UNICEF

Redaktion: DIJA

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