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Union lehnt Aufstockung der Freiwilligendienste ab

Bildquelle: © vege - Fotolia

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist mit ihrer Forderung nach einer Aufstockung der Freiwilligendienste um 100.000 Plätze für unter 27-Jährige und einer Zahlung einer Starthilfe für junge Menschen von 1.500 Euro nach Beendigung eines Freiwilligenjahres gescheitert. Der Familienausschuss lehnte den entsprechenden Antrag mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD gegen das Votum der Grünen und der Linksfraktion ab.

Die Grünen begründeten ihren Antrag mit dem hohen gesellschaftlichen Ansehen der Freiwilligendienste. Für junge Menschen biete ein freiwilliges Jahr aber auch einen hohen individuellen Nutzen während der Bildungs- und Orientierungszeit nach der Schul- und Ausbildungszeit. Die Nachfrage nach Plätzen in den Freiwilligendiensten sei aber deutlich höher als das Angebot.

Die Union lehnte das Ansinnen mit der Begründung ab, die Schaffung weiterer 100.000 Plätze sei zu hoch angesetzt. Dafür bestehe kein Bedarf. Zudem stehe die Zahlung einer Starthilfe von 1.500 Euro nach Beendigung eines freiwilligen Jahres im Widerspruch zum Gedanken des freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements. Die SPD lehnte eine solche Zahlung ebenfalls ab.

Auch die Linksfraktion bewertete die Zahlung nach einem freiwilligen Jahr zwar kritisch. Ansonsten unterstützte sie jedoch den Antrag der Grünen.

Antrag: Freiwilligendienste ausbauen und weiterentwickeln, Engagement anerkennen und attraktiver machen

Quelle: www.bundestag.de/presse/hib/2017_06/-/513570

Redaktion: DIJA

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