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Verständigungsprozesse in Gang setzen: Auswärtiges Amt mit zusätzlichen Mitteln für Jugendaustausch

Der Deutsche Bundestag hat dem Auswärtigen Amt zusätzliche Mittel für internationale Austauschprogramme für Schüler und Jugendliche zur Verfügung gestellt. Diese sind speziell auf die Ziele der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik abgestimmt. In seinem Entschließungsantrag „Internationalen Jugend- und Schüleraustausch als Fundament in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik verankern“ (Drucksache 18/5215) vom 18. Juni 2015 legte der Bundestag dabei Grundsätze fest, an denen sich Förderungsentscheidungen des Auswärtigen Amts orientieren sollen. Zu beachten ist, dass das Auswärtige Amt aus diesem Haushaltstitel nur Maßnahmen fördern kann, die nicht aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Einzelplan 17, Kinder- und Jugendplan) gefördert werden können.

Für die Förderung gibt es keine regionale Begrenzung. Bevorzugt gefördert werden Jugendaustauschprogramme in den durch die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik identifizierten Schwerpunktregionen. Dazu zählen: Afghanistan, Armenien, Aserbaidschan, Australien, Belarus, Brasilien, China, Großbritannien, Indien, Indonesien, Kuba, Mexiko, Namibia, das Östliche Afrika, Russland, Sri Lanka, Südafrika, Ukraine, USA, Vietnam und Zypern sowie die Staaten Südosteuropas.

Was wird gefördert: Maßnahmen der außerschulischen Begegnung zwischen deutschen und ausländischen Jugendgruppen im In- und Ausland.

Im Haushaltsplan 2017 (Einzelplan 05 Auswärtiges Amt, Kapitel 0504 Pflege kultureller Beziehungen zum Ausland, Titel 687 17) sind 1,875 Millionen € für Begegnungen zwischen deutschen und ausländischen Jugendgruppen im In- und Ausland eingestellt.

Weitere Informationen in den Erläuterungen des Auswärtigen Amts zum Programm.

Anträge sind zu richten an:
Auswärtiges Amt, Referat 601, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin.

Quellen: Auswärtiges Amt, Bundesfinanzministerium

Redaktion: DIJA

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