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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge: Workcamps und Schulprojekte im In- und Ausland - Gesamtkatalog 2011 liegt vor

Mit einem Ferienangebot ganz anderer Art wendet sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auch in diesem Jahr wieder an junge Leute, die sich engagieren wollen. Wer zwischen 16 und 25 Jahren alt ist, kann in Workcamps nicht nur Land und Leute kennen lernen, sondern auch tatkräftig bei der Pflege von Kriegsgräber- und Gedenkstätten helfen und sich mit der Geschichte auseinandersetzen.

62 Workcamps in 17 Staaten West- und Osteuropas werden in dem neuen Gesamtkatalog beschrieben. Acht Angebote richten sich in diesem Jahr auch an jüngere Teilnehmer/innen ab 13 oder 14 Jahren. Hinzu kommen die speziellen Angebote für Schulklassen und Gruppen in den Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten (JBS), die der Volksbund in Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Deutschland (Insel Usedom) eingerichtet hat.

An den Workcamps können Jugendliche teilnehmen, die freiwillig ca. 14 Tage lang bei der Pflege und Instandsetzung von Kriegsgräber- und Gedenkstätten helfen wollen. Die Arbeiten werden von ehrenamtlichen Fachleuten geleitet und nehmen rund 20 Stunden pro Woche in Anspruch. Ebenso wichtig ist die Begegnung mit den Menschen des Gastlandes. Die meisten Workcamps vereinen Teilnehmer/-innen aus zwei oder mehreren Staaten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die historisch-politische Bildung.

Die Teilnehmer zahlen einen Eigenanteil von 150 bis 699 Euro pro Workcamp. Dieser richtet sich nach Gastland, Anreiseart, Anreisestrecke und Programm. Die Workcamps werden durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes, die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, die Stiftung Gedenken und Frieden, das Deutsch-Französische sowie das Deutsch-Polnische Jugendwerk gefördert. Seit 1953 haben weit über 360 000 Jugendliche aus allen Teilen Europas diese Ferienangebote und die JBS des Volksbundes genutzt.

Der Katalog kann kostenlos unter Tel. 05 61/70 09-0 angefordert werden und steht unter www.volksbund.de zum Download bereit.

Quelle: PM Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vom 24.01.2011

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