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Was tun nach dem Studium? Spanische Jugendliche und ihre Meinung zu Unternehmer- und Beamtentum

Das Beratungsunternehmen GAD3 hat in Zusammenarbeit mit Educa2020 und der Stiftung AXA eine Studie herausgebracht, die junge Leute in Spanien nach ihren Vorstellungen für die Zeit nach dem Studium fragt. Dazu wurden rund 8600 Studierende befragt. Gefragt wurde unter anderem nach der Meinung zu Unternehmer- und Beamtentum.

Drei von zehn Studierenden (26,8 %) in Spanien denken darüber nach, ein Unternehmen zu gründen oder haben den Weg ins Unternehmertum bereits gewagt. Drei Viertel dieser jungen Leute meinen, dass der Weg voller finanzieller, bürokratischer und steuerlicher Hürden und Hindernisse ist.

25 % der Befragten möchten eher eine Beamtenlaufbahn einschlagen. Besonders gefragt sind der Gesundheits- und der Bildungsbereich. Bezogen auf die Regionen, sind es vor allem Studierende in Andalusien, Aragón, Galizien und Murcia, die eine Stelle in der öffentlichen Verwaltung finden möchten.

Der Bereich der Informations- und Kommunikationstechnlogie lockt insbesondere Studierende aus den Bereichen Ingenieurwissenschaften und Architektur (32,7 %) an, wenn es um eine unternehmerische Tätigkeit nach dem Studium geht.

Die meisten der Jugendlichen, die eine unternehmerische Tätigkeit anstreben, sind in eine Privatschule gegangen (36,9 %), 25,3 % in halbstaatliche und 24 % in öffentliche Schulen. Kinder von Unternehmern tendieren eher zur Unternehmensgründung (31,2 %) als Kinder von freiberuflich tätigen Eltern (20,6 %).

Die Studie fand ebenfalls heraus, dass mehr Männer (34 %) als Frauen (21,4 %) sich für eine Unternehmergründung entscheiden.

Weitere Informationen und Ergebnisse der Studie (auf Spanisch)

Quelle: GAD3

Redaktion: DIJA

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