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Weitere Kürzungen für britische Kommunen gefährden die Kinder- und Jugendhilfeangebote

Der britische Schatzkanzler George Osborne hat den neuen Haushalt (Spending Round) bekanntgeben ebenso wie eine Reihe von Maßnahmen “to end the unfairness of the something for nothing culture of welfare”. Staatliche Ausgaben für die Kommunen werden demnach in den Jahren 2015/2016 um 10% reduziert. Kommunale Räte und Wohlfahrtsverbände zeigen sich äußert besorgt über die bevorstehenden Kürzungen und warnen, dass dadurch die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe landesweit gefährdet werden. Matthew Reed, Direktor der Children’s Society, sagte dazu: „Es ist zu erwarten, dass benachteiligte Kinder und Familien den Preis für die massiven Kürzungen des Budgets der Kommunen zahlen müssen.“ (“Disadvantaged children and families are set to pay the price for major cuts to local government funding.”) Auch ein vom Office of the Children's Commissioner for England veröffentlichter Bericht beklagt, dass die Leidtragenden dieser drastischen Einsparungen der Regierung Familien mit Kindern sein werden und dazu führen wird, dass in den kommenden zwei Jahren weitere 600,000 Kindern in Armut leben werden.
Den Bericht des Office of the Children's Commissioner for England "A Child Rights Impact Assessment of Budget Decisions: including the 2013 Budget, and the cumulative impact of tax-benefit reforms and reductions in spending on public services 2010 – 2015" finden Sie hier

Quelle: http://www.cypnow.co.uk/

Redaktion: DIJA

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