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WHO legt Bericht zu Jugendgewalt vor: Präventionsprogramme weiter fördern

Im Schatten der Gewalt. Schlagring. Bildquelle: Jääähns / pixelio.de

Ein aktueller Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO legt dar, dass Präventionsprogramme zur Senkung der Jugendgewalt achtsame Erfolge bei der Förderung der Gesundheit, Bildung und des sozialen Bereichs vorweisen können - und im Endeffekt auch nachweisbare Einsparungen im wirtschaftlichen Bereich bringen.

In dem Bericht Preventing Youth Violence: An Overview of the Evidence wird deutlich gemacht, dass Mord in der Liste der Todesursachen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 10 und 29 Jahren an 4. Stelle steht. Rund 200 000 Fälle werden jedes Jahr registriert.

Die Direktorin der WHO-Abteilung für Management of Noncommunicable Diseases, Disability, Violence and Injury Prevention, Etienne Krug, erklärte bei der Vorstellung des Berichts, dass Jugendgewalt-Präventionsprogramme dazu dienen, die Risikofaktoren, die überhaupt zur Entstehung von Jugendgewalt führen, zu senken beziehungsweise die negativen Effekte der Jugendgewalt auf Einzelpersonen und Gemeinschaften zu mildern, insbesondere dort, wo die Risikofaktoren weiter vorherrschen.

Der Bericht nimmt Präventionsprogramme unter die Lupe, die in den verschiedensten Teilen der Welt erfolgreich umgesetzt und angewendet wurden, um somit Jugendgewalt von Anfang an vorzubeugen. Er richtet sich an Politiker/-innen und Entscheidungsträger in Regierungen, Organisationen der Zivilgesellschaft und andere Einrichtungen, die entsprechende Programme umsetzen beziehungsweise an einer Umsetzung interessiert sind.

Der Bericht (in englischer Sprache, 100 Seiten) steht auf der Website der WHO zum Download bereit.

Quelle: WHO

Redaktion: DIJA

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