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Wie weiter mit EU-Jugendprogrammen? EU und UK beschließen Notmaßnahmen für den Fall eines No-Deal-Brexits

Kaum mehr als sechs Wochen vor dem Brexit ist immer noch unklar, wie Großbritannien und die Europäische Union getrennte Wege gehen werden. Die Sorge besteht, dass Tausende junger Menschen, die im Rahmen des aktuellen Erasmus+ Programm (2014 - 2020) und des Europäischen Solidaritätskorps (2018 - 2020) ihre Auslandaufenthalte nach dem 29. März 2019 nicht fortführen können.

Daher hat das Department for Education eine aktualisierte Technical Notice veröffentlicht, mit dem Ziel, britischen Organisationen und Einzelpersonen eine Orientierungshilfe an die Hand zu geben. Klargestellt wird darin, dass es das oberste Ziel der Regierung ist, die EU mit einer Vereinbarung zu verlassen. In diesem Fall partizipiert das Vereinigte Königreich weiterhin an allen EU-Programmen.

Im Falle eines No-Deal-Brexits wird das Vereinigte Königreich sich weiterhin in Verhandlungen mit der Europäischen Kommission darum bemühen, dass laufende Projekte bis zum Ende der Budgetperiode gefördert werden. Andernfalls sind Verhandlungen mit den einzelnen Mitgliedsstaaten geplant. Die britische Regierung versichert, dass bereits zugesagte Aktivitäten in den Programmen Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps nicht gefährdet sind.

Auch die Europäische Kommission hat Vorbereitungen für den Fall eines Brexits ohne Austrittsvertrag getroffen und Notfallvorschläge für das Programm Erasmus+ vorgelegt. Darin wird unter anderem gewährleistet, dass junge Menschen aus der EU und aus dem Vereinigten Königreich, die aktuell am Programm Erasmus+ teilnehmen, ihren Aufenthalt ohne Unterbrechung abschließen können.

Guidance: Erasmus+ and ESC in the UK if there's no Brexit deal

Pressemitteilung der Europäische Kommission vom 30.01.2019 zu den Brexit-Vorbereitungen

Quelle: Europäische Kommission und Department for Education

Redaktion: DIJA

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