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Zugänge erleichtern: Incoming-Freiwillige diskutieren mit Bundestagsabgeordneten

Vier Bundestagsabgeordnete bzw. Mitarbeiter/-innen der Fraktionen CDU/CSU, Bündnis 90 die Grünen und SPD haben sich am 30. Januar 2018 in Berlin mit 14 internationalen Freiwilligen zu einem parlamentarischen Frühstück getroffen. Sie haben sich über das einjährige soziale und politische Engagement der Freiwilligen in Einrichtungen in Deutschland und ihre Erfahrungen ausgetauscht. Die Freiwilligen arbeiten in Kindergärten, in der Pflege von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Beeinträchtigungen sowie in weiteren sozialen, kulturellen und ökologischen Einrichtungen sowie Sportvereinen.

Das Frühstück wurde vom Fachbereich Incoming im AKLHÜ e.V. – Netzwerk und Fachstelle für internationale personelle Zusammenarbeit veranstaltet. Es zeigte die Relevanz der internationalen Lern- und Qualifizierungsdienste und die großen persönlichen Mehrwerte für die Freiwilligen.

Katja Dörner, stellvertretende Vorsitzende der Grünen, schlug vor, eine interfraktionelle Initiative zu starten, um eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Freiwillige zu erreichen. Dr. Karamba Diaby (SPD-Bundestagsfraktion) betonte, dass einheitliche Regelungen benötigt würden, um internationales soziales Engagement nicht auszubremsen.

Gegenüber den Abgeordneten wurden daher die Forderungen erneuert, einheitliche bzw. zumindest vergleichbare rechtliche Rahmenbedingungen für Incoming-Freiwilligendienste zu schaffen mit dem Ziel, bürokratischen Aufwand und Hürden abzubauen und die Zugänge zu Freiwilligendiensten in Deutschland für Interessierte aus dem Ausland und für alle interessierten Einsatzstellen zu erleichtern.

Die Freiwilligen (unter anderem aus Togo, China, Kamerun, Kolumbien, Nepal, Spanien und Venezuela) sind über die Förderprogramme Bundesfreiwilligendienste (BFD), Freiwilliges Soziales und Ökologisches Jahr (FSJ/FÖJ), weltwärts Süd-Nord sowie über privatrechtliche Vereinbarungen in die internationalen Freiwilligendienste in Deutschland vermittelt worden.

Informationen zu den Forderungen zur Ausgestaltung von Incoming-Freiwilligendiensten hier oder über den Fachbereich Incoming im AKLHÜ: Tore Süßenguth, Fon: 0228 9089924, incoming(at)entwicklungsdienst.de.

Quelle: AKLHÜ e.V.

Redaktion: DIJA

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