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Zwischen Macht und Ohnmacht – (Junge) Männer im Nordkaukasus: Böll-Stiftung stellt Studie vor

Landschaft im Nordkaukasus. Bildquelle: linn17 /pixabay.com

Am 12. Mai hat die Heinrich-Böll-Stiftung im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Ergebnisse einer Studie zu den Lebensbedingungen von Männern und ihren Familienverhältnissen in den vier russischen Nordkaukasus-Republiken Tschetschenien, Dagestan, Kabardino-Balkarien und Inguschetien vorgestellt. Neben Fragebögen, die die Befragten ausfüllen mussten, wurden auch Interviews geführt.

Die Ergebnisse zeigen, dass Männer im Nordkaukasus unter hohem Druck stehen, weil sie ihrer traditionellen Rolle als Ernährer und Beschützer der Familie oft nicht gerecht werden können. Sie sorgten sich daher am meisten über die niedrigen Gehälter und die hohe Arbeitslosigkeit in der Region. Dazu komme vor allem in Tschetschenien ein Gefühl der Rechtlosigkeit und Ohnmacht gegenüber staatlicher Gewalt. Auch Männer hätten oft keine Möglichkeit zur Selbstverwirklichung. Sie und ihre Familien würden nicht selten erniedrigt und ihrer Ehre beraubt.

Weitere Informationen auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung.

Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung

Redaktion: DIJA

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