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Autoritäre Modernisierung in Russland: gestern und heute

Veranstaltungsart:

Veranstaltungsort:
Bibliothek am Luisenbad Travemünder Str. 2, 13357 Berlin, Deutschland

Veranstalter:
AG Geschichte des DRA e.V.

Kurzinfo:

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Die Oktoberrevolution und ihre Folgen: Rückblicke auf die Gegenwart“ statt.

Schon Lenin formulierte in seinen Worten “Kommunismus - das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung” die Bedeutung der technologischen Modernisierung für die Entwicklung der Gesellschaft. Stalin verfolgte dieses Ziel, indem er mittels Repressionen die gesamte Bevölkerung für die Industrialisierung missbrauchte. Das Vorantreiben des technologischen Fortschritts unter Konservierung traditioneller Lebensformen im Rahmen eines autoritären Herrschaftssystems wird unter dem Begriff “autoritäre Modernisierung” gefasst - eine politische Strategie, die seit dem Machtantritt von Wladimir Putin in Russland wieder salonfähig geworden zu sein scheint.

Im Rahmen eines Podiumsgesprächs werden Historiker Robert Kindler (Humboldt Universität zu Berlin) und Wirtschaftswissenschaftler Dmitrij Travin (Europäische Universität Sankt-Petersburg) diskutieren. Die Veranstaltung wird von der Politologin Tatjana Kuhn moderiert und russisch-deutsch gedolmetscht.

Beginn: 19.00 Uhr

Weitere Informationen zur Veranstaltung:
Informationen auf dija.de

Schlagwörter:
Deutschland, Geschichte , Gesellschaft, Politische Bildung, Russland

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