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Blickwechsel – Schreiben über Flucht und Migration

Veranstaltungsart:
Fachprogramm/-kräfteaustausch

Veranstaltungsort:
, Berlin, Deutschland

Veranstalter:
bapob e.V. mit Tabadol Lyon und Mashallah News (Link: https://www.mashallahnews.com)

Kurzinfo:

Eine deutsch-französisch-libanesische Begegnung für junge Journalist(inne)n und Medienaktivist(inne)n

Die Begegnung richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren aus Deutschland, Frankreich und dem Libanon, die bereits erste journalistische Erfahrungen mitbringen und Lust auf eine dreiteilige internationale Begegnung haben, bei der wir uns für kulturelle Vielfalt und soziale Gerechtigkeit durch journalistische Arbeit einsetzen wollen.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage wie in den Medien mit dem Thema Flucht und Migration umgegangen wird und wie wir gerechter darüber schreiben können. Welche Bilder von Geflüchteten werden (re)produziert? Wie wird über Minderheiten berichtet? Wird die Berichterstattung der Komplexität von Fluchtursachen, den geflüchteten Menschen und den unterschiedlichen gesellschaftlichen Realitäten gerecht? Die gesellschaftliche Situation in Bezug auf diese Themen ist in den beteiligten Ländern sehr unterschiedlich. Jedoch liegt eine Gemeinsamkeit darin, dass die Medien jeweils einen großen Einfluss auf die Art und Weise haben, wie die Themen Flucht und Migration gesellschaftlich wahrgenommen und gedeutet werden.

Im Rahmen der Begegnung wollen wir:


  • ein besseres Verständnis der aktuellen Situation von geflüchteten Menschen aus einer sozialen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Perspektive ermöglichen
  • eine persönliche Selbstreflexion fördern und die Berichterstattung zum Thema Flucht und Migration kritisch hinterfragen sowie die eigene Rolle reflektieren
  • ein Netzwerk von Journalist*innen und Medienaktivist*innen auf lokaler und internationaler Ebene bilden, die Erfahrung, Informationen und Ideen austauschen
  • verschiedene journalistische Beiträge analysieren und gemeinsam Möglichkeiten entwickeln, wie eine interkulturelle und diskriminierungskritische Perspektive im Journalismus gestärkt werden kann.


Die Teilnehmer/-innen werden während der Begegnung nach einem partizipativen Ansatz aktiv am Programm teilnehmen. Selbstreflexion, partizipative Übungen und das voneinander Lernen stehen mehr im Vordergrund als rein technische Übungen oder frontale Vorträge. Durch gemeinsame Übungen wollen wir lernen, wie eine umsichtige journalistische Perspektive gewählt und Geschichten verantwortungsvoll erzählt werden können. Wir werden persönliche und professionelle Erfahrungen austauschen, gemeinsam reflektieren und sowohl Organisationen als auch einzelnen Personen begegnen, die mit geflüchteten Menschen arbeiten oder selber zu dem Thema schreiben. Die lokalen politischen und sozialen Kontexte werden im jeweiligen Land beleuchtet.

Im Rahmen von Werkstätten werden die Teilnehmer*innen selbst journalistische Beiträge zum Thema Flucht und Migration produzieren, die anschließend in einem gemeinsamen Blog veröffentlicht werden. Alleine oder in kleinen Gruppen wird es die Gelegenheit geben unter persönlicher Betreuung zu eigenen Fragestellungen zu arbeiten. Zudem wird die Erkundung der unterschiedlichen Lebenswelten, Erfahrungen und Hintergründe der Teilnehmer*innen eine wichtige Rolle spielen.

Die Begegnung besteht aus drei Teilen in den drei Ländern, eine Teilnahme an allen drei Phasen wird vorausgesetzt. Während der Begegnung wird konsekutiv Deutsch/Französisch/Arabisch gedolmetscht, so dass fehlende Sprachkenntnisse kein Hindernis sind. 

Teil 2: 01. – 09.09.2018 in Zahlé/ Libanon
Teil 3: 27.10 – 4.11.2018 in Lyon/ Frankreich

Bitte überprüfen Sie den Anmeldeschluss mit dem Veranstalter.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

Weitere Informationen zur Veranstaltung:
Informationen auf dija.de

Schlagwörter:
Deutschland, Fachkräfteaustausch, Frankreich, Kommunikation, Migration

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