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Der Platz der Jugend in unseren Gesellschaften: Perspektiven aus Frankreich, Marokko und Deutschland

Veranstaltungsart:
Tagung

Veranstaltungsort:
, Hamburg, Deutschland

Veranstalter:
interkulturelles netzwerk e.v.

Kurzinfo:

In der heutigen Zeit ist in den Medien und im politischen Diskurs viel über Radikalisierung zu lesen. Die Lage in Europa, aber auch generell in der Welt, ist von Populismus und Gewalt geprägt. Gegen politische Radikalisierung zu kämpfen scheint heute wichtiger denn je zu sein. Diese Aufgabe stellt eine große Herausforderung dar und kann sicherlich nicht kurzfristig gelöst werden. Dafür muss zunächst überlegt werden, wie dieses Ziel erreicht werden kann.

In diesem Projekt wird davon ausgegangen, dass die Zivilgesellschaft eine wichtige Rolle in diesem Kampf spielen kann und dass es sehr wichtig ist, die Ursache dieses Phänomens zu erkennen.

Die nonformale und politische Bildung bzw. die „Education populaire“ in Frankreich ist ein wichtiger Träger dieser Bewegung. Auf lokaler Ebene kann Mithilfe von Bildung einigen Konflikten auf den Grund gegangen werden. Vor diesem Hintergrund ist die Idee des Projektes entstanden.

Das Umfeld der Menschen bestimmt den Zugang zu Bildung, Mobilität, Arbeit, aber auch zu Kultur und Empowerment. Aber Radikalisierung betrifft nicht nur Jugendliche aus einem armen und städtischen Milieu. Daher muss eine gemeinsame Antwort gefunden werden.

Es gibt viele Initiativen in Städten oder ländlichen Gebieten in Frankreich, Marokko oder Deutschland. Leider sind die meisten dieser Initiativen bisher nur national gedacht – vielleicht europäisch, aber noch nicht international.

Ein zentraler Wunsch dieses Projekts ist es, dass sich Beschäftigte aus Stadtpolitik und kommunaler Ebene, sowie Multiplikator(inn)en aus dem Bereich der Jugend- und Sozialarbeit aus Frankreich, Marokko und Deutschland gemeinsam überlegen, welchen Platz Jugendliche in unseren Städten und Kommunen innehaben. Die Teilnehmenden des Projekts werden sich gegenseitig besuchen und austauschen, auch um zu verstehen, welche Rolle das jeweilige soziale Umfeld spielt.

Die Projektteilnehmer/-innen aus Frankreich, Marokko und Deutschland arbeiten in ihren Ländern mit Jugendlichen und haben Einsicht in lokale und regionale Maßnahmen. Jedes Land hat eigene politische Strukturen für den städtischen und ländlichen Raum aufgrund seiner individuellen Geschichte entwickelt.

Genau diese Unterschiede wollen wir untersuchen. Welchen Platz und welche Mitbestimmungsmöglichkeiten haben Jugendliche in ihrem Umfeld in Frankreich, Deutschland und Marokko? Welche Rolle spielen die „Quartiers prioritaires“ (Französisches Pendant von Quartiermanagement) in Frankreich? Welche Vor- und Nachteile hat der Föderalismus in Deutschland auf die Jugendarbeit und die Rolle der Jugendlichen im städtischen und ländlichen Raum? Wie organisiert sich die Zivilgesellschaft in Marokko, damit die Jugendlichen selbständig werden können?

Der Vereinsbeitrag beträgt 150 Euro (120 Euro für Mitglieder). Darin sind die Aufenthaltskosten (Unterbringung in Doppel- und Mehrbettzimmern), Vollverpflegung (auf Sonderwünsche wird nach Möglichkeit eingegangen), sowie alle Programm- und Übersetzungskosten enthalten.

Bitte überprüfen Sie den Anmeldeschluss mit dem Veranstalter.

Weitere Informationen unter folgendem

Weitere Informationen zur Veranstaltung:
Informationen auf dija.de

Schlagwörter:
Afrika, Deutschland, Frankreich, Jugendsozialarbeit, Marokko

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