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Erinnerungskulturen in den Einwanderungsgesellschaften. (K)ein neues Thema für Fachkräfte der historisch-politischen Jugendbildung?

Veranstaltungsart:
Seminar

Veranstaltungsort:
Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Albert-Schweitzer 17, rue du cimitière militaire, 67110 Niederbronn-les-Bains, Frankreich

Veranstalter:
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Kurzinfo:

Es ist mehr als nur ein pädagogisches Versagen, junge Menschen nicht zu beteiligen, wenn es um zukunftsorientiertes, auf die künftige Friedensgestaltung bezogenes Erinnern geht. Friedensbildung muss sich daher demokratisch-partizipativ definieren und auf die Bedingungen der Einwanderungsgesellschaften in Europa zwingend einlassen, wenn sie nicht scheitern soll und bei jungen Menschen „ankommen“ will.

Wie in der praktischen Friedensbildungsarbeit Antworten zu geben sind, die den gesellschaftlichen Veränderungsprozessen durch Flucht und Migration folgen, wird in diesem Fachkräfteseminar
zu diskutieren sein. Praktiker/-innen der Friedensbildungsarbeit von drei ausgewählten Gedenk-, Bildungs- und Begegnungsorten vermitteln uns Methodenkompetenz: Auf einer deutschen Kriegsgräberstätte im Elsaß in Niederbronn-les- Bains, im Mémorial de l’Alsace-Moselle in Schirmeck und in der KZ- Gedenkstätte Natzweiler-Struthof. Welche Geschichtsbilder und Beispiele praktischer Friedensbildungsarbeit mit jungen Menschen können präsentiert werden? Wie organisiert und gestaltet man eine zukunftsorientierte Friedensbildung? Was haben wir zu sagen, wem wollen wir es sagen und wie wollen wir es sagen?

Weitere Informationen zur Veranstaltung:
Informationen auf dija.de

Schlagwörter:
Deutschland, Frankreich, Migration, Erinnerungskultur

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