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Neue Heimat Israel? Israel und seine Einwanderer aus den GUS-Staaten

Veranstaltungsart:
Studienreise/-fahrt

Veranstaltungsort:
, - Tel Aviv und Jerusalem, Israel

Veranstalter:
Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)

Kurzinfo:

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung haben Gelegenheit, der Wechselwirkung zwischen der "russischsprachigen Community" und der israelischen Gesellschaft nachzugehen. Durch die massive Einwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion stand die Migrations- und Integrationspolitik des jüdischen Staates in den 1990er Jahren auf dem Prüfstand. Rund 1,2 Millionen Menschen mit kommunistisch geprägter Sozialisation wanderten nach Israel ein und ließen die Bevölkerungszahl innerhalb weniger Jahre um ca. 20 Prozent ansteigen. Die unterschiedlichen kulturellen Identitäten der Immigranten/-innen sowie ihr überwiegend fehlender Bezug zur jüdischen Religion und Tradition stellten eine große Herausforderung für ihre neue Heimat dar.

Der multiperspektivische Ansatz des Programms bietet Begegnungen mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, akademische Analysen und generationsübergreifende Gespräche. Alltagsorientierte Module und Exkursionen werden das Reisethema veranschaulichen.

Folgende Fragestellungen stehen dabei im Fokus:

  • Kann nach zwei Jahrzehnten von einer gelungenen Integration der Immigranten gesprochen werden?
  • Haben sie die politische Landschaft des Staates verändert?
  • Welche Haltung nehmen sie zu zentralen Themen des israelischen Diskurses ein, z.B. zum Umgang mit dem Holocaust, zum Ethos des Zionismus und zum israelisch-palästinensischen Konflikt?
  • Wie ist ihr Verhältnis zu anderen Gruppen in der israelischen Gesellschaft, etwa zur arabischen Minderheit?
  • Haben sich die Eingewanderten kulturell integriert oder eine eigene Subkultur geschaffen?
  • Sind sie eine benachteiligte Gruppe oder kann die junge Generation den Sprung zur zukünftigen Elite Israels verwirklichen, wie es manche Experten prognostizieren?



Die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Israel werden ebenso vorgestellt wie Debatten zum israelisch-palästinensischen Konflikt.

Vorbereitungstreffen: 24. Oktober in Düsseldorf

Der Anmeldeschluss ist nur ein Richtwert. Bitte beim Veranstalter nachfragen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung:
Informationen auf dija.de

Schlagwörter:
Gesellschaft, Holocaust , Israel, Judentum, Jugend, Migration, Palästinensische Gebiete, Russland, Zivilgesellschaft

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