Cathrin Piesche

VISION:INCLUSiON: Internationale Arbeitsgruppen starten im Juni

Bei der erfolgreichen Kick-off Veranstaltung des IJAB Projekts VISION:INCLUSiON Ende 2018 in Berlin haben sich multinational besetzte Arbeitsgruppen zu den Themen Kriterien einer inklusiven Internationalen Jugendarbeit, Qualifizierung/Capacity Building und Partnerschaftsarbeit gefunden, die bis 2020 Qualität und Quantität inklusiver internationaler Jugendarbeit steigern wollen. Die Gruppen nehmen nun am 17. und 18. Juni 2019 in Köln ihre Arbeit auf.

BildImage: Bettina Ausserhofer | IJAB

Die Arbeitsgruppen sind ein offenes Angebot und weiterhin sind Interessierte herzlich eingeladen mitzuwirken. Bei Interesse schreiben Sie bitte einfach eine kurze Nachricht an vision-inclusion@DontReadMeijab.de.

Die englischsprachige Dokumentation der Kick-off Veranstaltung kann im IJAB Bestellservice kostenlos heruntergeladen werden: VISION:INCLUSION – SHAPING INCLUSIVE INTERNATIONAL YOUTH WORK

Weitere Informationen zur den Themen der Arbeitsgruppen 

Bei der Entwicklung der Inklusionsstrategie zwischen 2015 und 2017 (siehe:  Alle dabei: So gelingt Inklusion in der Internationalen Jugendarbeit!) hat sich gezeigt, dass drei Themenbereiche für eine erfolgreiche inklusive Internationale Jugendarbeit besonders wichtig sind:

Kriterien

Je nach dem gesellschaftlichen Umfeld können die Vorstellungen und Realitäten, die mit Begriffen wie Inklusion, Behinderung, Barrierefreiheit etc. verbunden sind, sehr unterschiedlich sein. Um ein gemeinsames Projekt der Internationalen Jugendarbeit erfolgreich durchzuführen, ist es aber unabdingbar, sich vorab über Kriterien und Standards der gemeinsamen Arbeit verständigt zu haben. Dies kann beispielsweise die Ansprache im Vorfeld, die Barrierefreiheit vor Ort, oder den pädagogischen Umgang mit den Teilnehmenden betreffen. Definierte Kriterien können dabei helfen, eine belastbare Grundlage und Transparenz zwischen allen Beteiligten zu schaffen.

Qualifizierung

Um inklusive internationale Projekte durchführen zu können, benötigen die Teamer*innen und Fachkräfte spezifische Kompetenzen. In den regulären Aus- und Fortbildungsangeboten wird das inklusive Arbeiten aber oft noch nicht thematisiert. Hier können ergänzende Module oder neue Formate hilfreich sein.

Partnerschaftsarbeit

Für jedes internationale Jugendprojekt ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen und Fachkräften aus den anderen Ländern ein wichtiges Element. Für inklusive Vorhaben gilt das umso mehr, weil der Kommunikations- und Abstimmungsbedarf höher ist. Außerdem kommen hier bestenfalls noch Partner aus Selbstvertretungsorganisationen oderBehindertenhilfe hinzu, mit denen erfolgreich zusammengearbeitet werden soll.

Für jeden dieser Themenbereiche werden in den internationalen Arbeitsgruppen bis Ende 2020 praxisnahe Konzepte und Instrumente entwickelt, die die Arbeit der Träger und Fachkräfte unterstützen.



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