Verena Münsberg

Parlamentarischer Abend der internationalen Jugendarbeit

Zum vierten Mal luden am 20. Mai 2010 die bundeszentralen Fördereinrichtungen und Fachstellen der internationalen Jugendarbeit zum Parlamentarischen Abend ein.

Gute Stimmung im Atrium beim 4. Parlamentarischen Abend in Berlin BildImage: Foto: David Ausserhofer (Berlin)   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – keine Bearbeitung CC BY-NC-ND 3.0

In die Landesvertretung Nordrhein-Westfalen kamen rund 160 Gäste, darunter der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerin  für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues sowie zahlreiche Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen sowie Europaparlamentarier, Vertreter von Landesministerien und Kommunen und viele Spitzenvertreter der internationalen Jugendarbeit . „Das große Interesse zeigt uns, wie wichtig der regelmäßige, direkte Austausch zwischen Politik und Praxis ist“, so die Veranstalter.

Der Abend stand unter dem Motto „Neue Bildung braucht das Land“.  Im Kontext eines zusammenwachsenden Europas und der weltweiten wirtschaftlichen, sozialen und medialen Vernetzung machten die Veranstalter auf die besonderen Bildungschancen in der Internationalen Jugendarbeit aufmerksam.

Staatssekretär Dr. Hermann Kues betonte in seinem Statement den hohen Stellenwert der nicht-formalen Bildung. Interkulturelle Bildung sei fester Bestandteil der Jugendpolitik der Bundesregierung, so Kues.

Professor Klaus Schäfer, Abteilungsleiter im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, unterstrich, dass Bildung mehr als Schule sei und wies auf die außerordentlichen Leistungen der internationalen Jugendarbeit bei der Vermittlung von interkultureller Kompetenz hin.

In drei Arbeitsgruppen diskutierten Parlamentarier und Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe anschließend zu den Themen „International involviert – freiwillig engagiert?“, „Mobilität fördern – Europa für Alle“ und „Interkulturell lernen, Integration leben“. Die Debatten ermöglichten den Abgeordneten einen umfassenden Einblick in das Bildungspotenzial der internationalen Jugendarbeit, insbesondere im Hinblick auf die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und zur Stärkung des freiwilligen Engagements, aber auch für die Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund.

Zum Hintergrund:

Seit 2006 veranstalten die zentralen Fördereinrichtungen und Fachstellen der Internationalen Jugendarbeit jährlich gemeinsam einen Parlamentarischen Abend. Namentlich sind dies das Baltic Sea Secretariat for Youth Affairs, das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW), das Koordinierungszentrum für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch (ConAct) und das Koordinierungszentrum für den Deutsch-Tschechischen Jugendaustausch (Tandem), die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. sowie JUGEND für Europa – Deutsche Nationalagentur für das EU-Programm JUGEND IN AKTION.



4. Parlamentarischer Abend 2010 in Berlin

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