Verena Münsberg

Jugendpolitischer Empfang „Begegnung mit der Zukunft“

Entscheidungsträger der europäischen und nationalen Jugendpolitik folgten der Einladung zum Jugendpolitischen Empfang, den IJAB am 27. April 2010 in der Deutschen Welle veranstaltete.

Florencia van Houdt
Florencia van Houdt von der Generaldirektion Bildung und Kultur spricht über "Der neue Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa". BildImage: Henning Rohm   Lizenz:

Unter den Gästen waren Parlamentarier sowie Vertreter des deutschen UNESCO-Büros, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der für Jugendpolitik zuständigen Landesministerien sowie zahlreiche Spitzenvertreter der internationalen Jugendarbeit.

Der Empfang bildete den Abschluss des 2. Zukunftskongresses „Jugend global 2020: Bildung für nachhaltige Entwicklung – Strategien für die internationale Jugendarbeit“, auf dem rund 150 Fachkräfte Strategien und Handlungsoptionen für die künftige internationale Jugendarbeit und Jugendpolitik diskutierten.

Lothar Harles, Vorsitzender von IJAB, hob in seiner Begrüßungsrede hervor, dass das Kongressthema eine globale Sicht auf die Herausforderungen der internationalen Jugendarbeit ermöglicht. Die gewonnenen Erkenntnisse müssten jetzt auf der Arbeitsebene umgesetzt werden. Die europäische Schwerpunktsetzung des Jugendpolitischen Empfangs ermögliche, die vorgetragenen europäischen Konzeptionen vor dem Hintergrund des Wissens um nachhaltige Entwicklung zu reflektieren und zu diskutieren.

Dr. Stephan Koppelberg, Leiter der Bonner Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, richtete ein Grußwort an die Gäste. Er skizzierte die Aufgaben der EU-Vertretungen in Deutschland und unterstrich die Bedeutung des Themas nachhaltige Entwicklung für junge Menschen.

Florencia van Houdt von der Generaldirektion für Bildung und Kultur der EU-Kommission stellte den "neuen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa" in den Mittelpunkt. Dieser zielt auf die Förderung der sozialen und beruflichen Eingliederung Jugendlicher, auf die Förderung der persönlichen Entfaltung, des sozialen Zusammenhalts und der Förderung des gesellschaftlichen Engagements. Sie erläuterte in diesem Zusammenhang auch die Grundzüge, Ziele und den weiteren Fahrplan von Präsident Barrosos neuer Initiative Youth on the Move (Jugend in Bewegung), die die Errungenschaften der Lernmobilität für alle jungen Leuten zugänglich machen möchte.

Dr. Ralf-René Weingärtner, Direktor für Jugend und Sport beim Europarat, führte in seinem Beitrag die jugendpolitischen Schwerpunktsetzungen des Europarats aus. Als Rahmenorientierung dient die Agenda 2020, die 50 Staaten im Bereich Jugend unterzeichneten. Als unterstützendes Arbeitsinstrument dient ein Co-Management-System, das Vertretern europäischer Jugendorganisationen die gleichberechtigte Teilhabe sichert. In seiner Rede unterstrich Dr. Weingärtner die große Bedeutung der von IJAB mit herausgegebenen Publikation "Forum21 - Zeitschrift für Europäische Kinder- und Jugendpolitik" als wichtiges Kommunikationsmedium für den Europarat und seine Mitgliedstaaten.



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