Reinhard Schwalbach

Jugendmobilitätsstudie MOVE hat Folgen für die Praxis Internationaler Jugendarbeit

Zur Erörterung der Ergebnisse der europäischen Studie MOVE und ihre Transmission ins Arbeitsfeld der Internationalen Jugendarbeit trafen sich Forscherinnen und Forscher der Universität Hildesheim und von IJAB am 15.03.2019 in der IJAB-Geschäftsstelle in Bonn. Dabei wurde eine Zusammenarbeit in den nächsten Jahren vereinbart.

Drei Männer und drei Frauen schauen in die Kamera.
Reinhard Schwalbach, Daniel Poli, Marie-Luise Dreber, Andreas Herz, Regina Pfeifer, Professor Wolfgang Schroer, Agnetha Bartels BildImage: Susanne Klinzing

Die auf 3 Jahre angelegte europäische Studie hatte im vergangenen Jahr auf einer Abschlusskonferenz an der koordinierenden Universität Luxembourg ihre Ergebnisse präsentiert. An der europäischen Studie – gefördert von dem Forschungsförderprogramm HORIZON2020/Youth – nahmen 9 Forschungseinrichtungen aus sechs Ländern teil. Aus Deutschland waren das Deutsche Jugendinstitut (Halle) und die Uni Hildesheim, Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim, unter der Leitung von Prof. Wolfgang Schroer beteiligt.

Zahlreiche Empfehlungen betrafen die Weiterentwicklung von Förderprogrammen, sozioökonomische Unterschiede in Empfänger- und Entsendeländern sowie die Information, Beratung und Begleitung von jungen Menschen.

Begrüßt wurden die Gäste der Uni Hildesheim von Direktorin Marie-Luise Dreber. IJAB hatte angeregt, die Ergebnisse der Studie zu diskutieren und - bei gegenseitigem Interesse – Mittel und Wege zu finden, die Vorschläge zur Weiterentwicklung gemeinsam zu beraten und im Dialog zwischen den beiden Einrichtungen in das Arbeitsfeld Internationale Jugendarbeit einfließen zu lassen.

Die Gruppe einigte sich zunächst auf einen Fahrplan, in dem die vorliegenden Daten miteinander in Vergleich gebracht werden, auch hinsichtlich unterschiedlicher Zielgruppen, Begegnungsformate und Lebenslagen in unterschiedlichen Ländern. Man einigte sich weiterhin, die Datenquellen und Statistiken untereinander auszutauschen und auf einer weiteren Sitzung zu betrachten. Für die Zukunft soll ein Projekt designed werden, das die Daten weiter analysiert und aussagekräftiger macht. Ein Folgetermin wurde bereits vereinbart.

Informationen zur Studie MOVE: www.move-project.eu

Lizenz: INT 4.0 – Namensnennung CC BY 4.0


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