Marie-Luise Dreber

MdB Kelber besuchte auf „Roter-Rucksack-Tour“ die IJAB-Geschäftsstelle

Der Bonner Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber besuchte im August 2014 die IJAB-Geschäftsstelle. Anliegen, Wünsche und Ideen zur Entwicklung von Stadt und Land wollte er als Auftrag in seinem roten Rucksack mit nach Berlin nehmen.

MdB Ulrich Kelber, Lothar Harles (Vorsitzender IJAB), Hans-Georg Wicke (JUGEND für Europa), Marie-Luise Dreber (Direktorin IJAB)
V.l.n.r.: MdB Ulrich Kelber, Lothar Harles (Vorsitzender IJAB), Hans-Georg Wicke (Leiter JUGEND für Europa), Marie-Luise Dreber (Direktorin IJAB) BildImage: Christian Herrmann   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung CC BY 3.0

Ein solches Angebot wollte IJAB nicht ungenutzt lassen und informierte Ulrich Kelber über die Vielzahl an Mobilitätshindernissen, die jungen Menschen einen Zugang zu grenzüberschreitender Mobilität verwehren und damit gesellschaftliche Teilhabe und Chancengerechtigkeit einschränken. Dazu gehören gerade bei benachteiligten Jugendlichen u. a. die unterschiedlichen Zuständigkeiten der einzelnen Sozialgesetzbücher, die so lange hin und hergeschoben werden bis eine Teilnahme unmöglich wird. Auch junge Menschen mit ausländischem Pass in Deutschland sind vielfach in ihrer Mobilität eingeschränkt und haben keine Chance, sich an internationalen Begegnungen im Ausland zu beteiligen. Auch die restriktiven Haltungen deutscher Auslandsvertretungen oder der Ausländerämter führen dazu, dass junge Menschen aus bestimmten Partnerländern – beispielsweise in Afrika – keine Visa erhalten, um an internationalen Programmen in Deutschland teilzunehmen. Hier besteht klarer Handlungsbedarf.

Mit großem Interesse nahm Ulrich Kelber die Probleme auf und sagte zu, sich für die Förderung des internationalen Jugendaustauschs und den Abbau von Mobilitätshindernissen einzusetzen. Auch wolle er die fraktionsübergreifende Initiative des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Lösung von Visaproblemen unterstützen.

Als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz war Ulrich Kelber besonders an dem IJAB-Projekt „watch your web“ interessiert, das junge Menschen für einen bewussten und kritischen Umgang mit persönlichen Daten im Internet sensibilisiert. Hier kam in der Diskussion schnell die Verbindung zur digitalen Agenda der Bundesregierung auf. IJAB machte deutlich, dass es auch einer jungen digitalen Agenda bedarf, die junge Menschen an der Gestaltung digitaler Lebenswelten beteiligt. Jugendliche sollen den sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet erlernen und gleichzeitig in die Lage versetzt werden, durch internetgestützte Beteiligung und Engagement Gesellschaft mitzugestalten – insbesondere ihre eigene digitale Lebenswelt.

Auch diesen Vorschlag packte Ulrich Kelber mit in seinen Rucksack nach Berlin. Drei Wochen später erhielt IJAB bereits ein erstes Feedback, welche Maßnahmen der Bonner Abgeordnete in Berlin eingeleitet hat. Das nennen wir Einsatz!

Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung CC BY 3.0


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