Jugendpolitische Zusammenarbeit mit Griechenland

Das Häusermeer von Athen
BildImage: Christian Herrmann  INT 3.0 – Namensnennung CC BY 3.0

Die Weiterentwicklung des deutsch-griechischen Jugend- und Fachkräfteaustausches ist ein wichtiges politisches Anliegen. Auf der Grundlage der im Koalitionsvertrag von 2013 angekündigten Gründung eines deutsch-griechischen Jugendwerks arbeitet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit seinen griechischen Partnern an der Förderung des deutsch-griechischen Jugendaustausches. Aktuell wird zwischen den zuständigen Ministerien Deutschlands und Griechenlands ein gemeinsames Konzept für die Intensivierung der Zusammenarbeit entwickelt, das auch die Errichtung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks einschließt. IJAB unterstützt die Förderung des deutsch-griechischen Jugendaustausches mit Angeboten zur Information, zur Vernetzung und zum Partneraustausch.

Fünf junge Menschen posieren vor der Akropolis.
BildImage: Nadine Müller

Nadine Müller

Ein Diakonisches Jahr in Athen

100 Teamerinnen und Teamer aus Griechenland und Deutschland haben sich am 30. Mai 2018 während der Konferenz „es war einmal.heute. – Jugend im Fokus der deutsch-griechischen Beziehungen“ für diesen besonderen Erfahrungsbericht der 18-jährigen Nadine Müller interessiert, die im Rahmen des Themenblocks „Zukunftsweisende Kooperationen“ berichtete, wie sie Griechenland und seine Menschen erfahren hat. Differenziert und fundiert, wohlwollend und kritisch. Denn Nadine Müller hatte die Möglichkeit, zehn Monate während ihres Diakonisches Jahres in Athen (DJiA) als junge Deutsche mit Griechen in Athen zu leben und zu arbeiten, zu geben und anzunehmen. [mehr]

Eine Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderungen posiert vor der Kamera.
BildImage: Klaus Mai

Ulrike Werner

VISION:INCLUSiON – Auf dem Weg zu einem inklusiven deutsch-griechischen Jugendaustausch

Inklusive Projekte gibt es im deutsch-griechischen Jugendaustausch schon länger. Die Teamerinnen und Teamer dieser Projekte waren schon frühzeitig in die Aktivitäten des IJAB-Projektes VISION:INKLUSiON eingebunden, denn die Erfahrungswerte und der Austausch sind für beide Seiten wertvoll. Der Fachtag „Inklusion im deutsch-griechischen Jugendaustausch“ im November 2017 widmete sich diesem Thema genauer. Was sich im deutsch-griechischen inklusiv tut und wie dies in das international ausgerichtete Projekt VISION:INCLUSiON übergeht, lesen Sie hier. [mehr]

Alexandros Taxialdaris und Spyros Dadanidis
BildImage: Perpato

Alexander Taxildaris und Spyros Dadanidis

„PERPATO“ im deutsch-griechischen Jugendaustausch

Die Bewegungsstörung eines Menschen kann nicht nur seine Funktionsfähigkeit, sondern auch sein alltägliches Leben beeinflussen. Entsprechende individuelle Anpassungen können gering sein oder aber auch so gravierend, dass der Unterschied radikal ist. Dieser Unterschied wird in der Sozialwirtschaft und in anderen Zusammenhängen als Behinderung bezeichnet. Mit der körperlichen Behinderung wird man konfrontiert, an die Funktionsstörung und die Mobilitätseinschränkung allerdings kann man sich anpassen. Genau hier setzen die Philosophie und Interessen eines Vereins von Menschen mit körperlichen Einschränkungen und Freunde an namens PERPATO, der seinen Sitz in Komotini hat und sich nicht nur in ganz Griechenland, sondern auch auf europäischer Ebene aktiv entfaltet. [mehr]

Eine Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung posiert vor der Kamera.
BildImage: Akademie der Physio- und Ergotherapie

Beate Stock-Wagner MSc.

Von- und miteinander lernen: Deutsch-griechisches Inklusionscamp geht in die dritte Runde

Tanzen, Basketball spielen, Tennis und vieles mehr – das alles geht auch im Rollstuhl. Bereits zum dritten Mal reisten unsere Studenten und Studentinnen der Akademie der Physio- und Ergotherapie der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr auf die griechische Insel Thasos, um an einem deutsch-griechischen Inklusionscamp teilzunehmen. Hier fand ein praxisorientierter Austausch mit Barrierefreiheit für eine inklusions- und sportpädagogische Jugendbegegnung statt. [mehr]

Innenansicht einer Fischfabrik
BildImage: Tim Kullack

Natali Petala-Weber

Beruflich orientierter Jugendaustausch in der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung

Bereits im ersten Deutsch-Griechischen Jugendforum im November 2014 entstand das Modellprojekt Beruf.Kennen.Lernen, das die Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung (DHW) in Kooperation mit der Stadt Köln und der Organisation ALONI aus Kefalonia in den Jahren 2015 und 2016 umsetzte. Welchen Beitrag beruflich orientierte Jugendaustausche sowie die Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung im Leben der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in beiden Ländern leisten können, stellt Phedon Codjambopoulo, Vorsitzender der DHW, in einem Interview mit IJAB dar. [mehr]

Mahnmal in Distomo
BildImage: Deutsche Schule Athen

Regina Wiesinger

„Mit der Vergangenheit im Herzen und dem Blick nach vorn“

Hört die Schuld irgendwann auf? Kann es jemals Versöhnung geben? Werde ich als Deutscher in Distomo überhaupt willkommen geheißen? Warum ist Erinnerung wichtig? Sollten wir nicht besser die Vergangenheit hinter uns lassen? Jedes Jahr stellen sich die Schüler/-innen der 10. Klassen der Deutschen Schule Athen (DSA) in der Vorbereitung auf die Schülerbegegnung mit gleichaltrigen griechischen Schüler(inne)n des Lyzeums aus Distomo, eine der unzähligen sogenannten griechischen „Märtyrergemeinden“, diese und ähnliche Fragen. [mehr]

Deutsche Praktikantinnen in einer tschechischen Großküche
BildImage: Tandem Regensburg

Thomas Rudner

Freiwillige Praktika als Chance für beruflichen Austausch

TANDEM – Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch bietet seit dem Jahr 2000 ein Programm an, das junge Auszubildende aus Tschechien und Deutschland zusammenbringt. Damit erreicht Tandem eine Zielgruppe, die vergleichsweise selten an internationalen Jugendbegegnungen partizipiert. Die Frage steht im Raum, ob ein gleichgerichtetes oder ähnliches Förderprogramm im Rahmen der deutsch-griechischen Zusammenarbeit sinnvoll wäre. Darüber haben Teilnehmer/-innen am Fachtag Berufliche Orientierung im deutsch-griechischen Jugendaustausch im März in Bonn gesprochen. [mehr]

Mehrere junge Männer und Frauen sitzen vor einem Laptop.
BildImage: Jutta Lauth Bacas

Jutta Lauth Bacas

„Krise? Chance! Radio!“ – Über ein gelungenes Radioprojekt im Jugendaustausch zwischen Köln und Thessaloniki

„Hey, macht euch bereit für eine Stunde Deutsch-Griechischer Freundschaft. Wir haben zusammen ein kleines Programm vorbereitet: Das ist eine Sendung vom Adolf-Kolping Berufskolleg und dem YMCA aus Thessaloniki in Griechenland. Wir legen jetzt die Finger in die Wunde: Können Deutsche und Griechen zusammenarbeiten – und leben? Oder sind wir einfach viel zu unterschiedlich?“ So keck beginnt die Radiosendung „Wie bitte – Pos ine?“, die deutsche und griechische Jugendliche während einer intensiven Projektwoche gemeinsam in Köln produziert haben. [mehr]

Eine Gruppe von Menschen sitzt um einen Tisch und zeichnet auf Papier.
BildImage: Christian Herrmann

Christof Kriege und Anja Hack

Inklusive Praxis im deutsch-griechischen Jugendaustausch

Beim Fachtag „Inklusion im deutsch-griechischen Jugendaustausch“, der am 9. und 10. November 2017 in der neuen inklusiven Jugendherberge in Bayreuth stattfand, moderierten Anja Hack und Christof Kriege den Workshop „Inklusive Praxis im deutsch-griechischen Jugendaustausch“. In diesem Beitrag erörtern sie die Erfordernisse einer inklusiven internationalen Jugendarbeit und befassen sich damit, wie eine inklusive Praxis erreicht werden kann. Denn in der Realität sehen sich behinderte junge Menschen in den Angeboten der internationalen Jugendarbeit immer noch mit einer Vielzahl von Barrieren konfrontiert und sind in ihren Teilhabemöglichkeiten benachteiligt. [mehr]

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