KristinaKappler

Robert Bosch Stiftung sucht MitstreiterInnen: Internationale Bildung als Antwort auf gesellschaftliche Herausforderungen

KristinaKappler 20. Dezember 2016

Internationale Bildung wirkt: Nicht nur das Individuum profitiert von einer Auslandserfahrung, sondern sie kommt in hohem Maße auch der Gesellschaft zugute. Internationale Bildung ist weder „Luxusproblem“, noch „Orchideenfach“ – im Gegenteil! Sie bietet vielmehr Antworten auf die drängendsten ...
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Internationale Bildung wirkt: Nicht nur das Individuum profitiert von einer Auslandserfahrung, sondern sie kommt in hohem Maße auch der Gesellschaft zugute. Internationale Bildung ist weder „Luxusproblem“, noch „Orchideenfach“ – im Gegenteil! Sie bietet vielmehr Antworten auf die drängendsten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit:

:: Sie fördert das Bewusstsein für globale Verantwortung, denn junge Menschen mit internationaler Bildungserfahrung haben ihren Horizont erweitert. Sie können globale Zusammenhänge erkennen und reflektieren;

:: Sie fördert Teilhabe und Chancengleichheit, denn junge Menschen mit internationaler Bildungserfahrung haben den Mut und das Selbstvertrauen, die Gesellschaft mitzugestalten. Sie sind selbstwirksam und engagiert;

:: Sie steigert die Akzeptanz von Geflüchteten und ihre Integration, denn junge Menschen mit internationaler Bildungserfahrung waren selbst fremd in einem anderen Land. Sie haben Vielfalt als Wert kennen und schätzen gelernt;

:: Sie wirkt nationalistischer und rechtspopulistischer Gesinnung entgegen, denn junge Menschen mit internationaler Bildungserfahrung sind im Umgang mit anderen Meinungen geschult. Sie können Argumente abwägen, einordnen und trauen sich, Stellung zu beziehen.

Allianzen schmieden, Anstrengungen bündeln!

Was braucht es, um relevante Akteure auf allen Ebenen – von Eltern und Schulleitern bis hin zu politischen Entscheidungsträgern – vom gesellschaftlichen Potential internationaler Bildung zu überzeugen?

Wir plädieren zum einen dafür, eine gemeinsame Begründunglinie zu schaffen: Wenn wir unsere Argumente über gesellschaftliche Potentiale der internationalen Bildung sammeln und systematisieren, können Stakeholder gezielt angesprochen und die Aufmerksamkeit für das Thema gesteigert werden. Zum anderen gilt es, Schlüsselfiguren zu befähigen: Wenn z.B. TeamerInnen in ihrer Rolle als Multiplikatoren gestärkt werden, kann das gesellschaftliche Potential von internationaler Bildung erhöht werden.

Wir möchten das Innovationsforum nutzen, um diese und ähnliche Ansätze gemeinsam zu entwickeln, eine Allianz zu schmieden und die Anstrengungen all derer bündeln, die durch ihre Arbeit in der internationalen Bildung einen Beitrag zu gesellschaftlichem Zusammenhalt in Deutschland und Europa leisten. Wir freuen uns über Partner, Mitstreiter und Unterstützer in dieser Sache!
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