Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung

Die Prävention von politisch oder religiös motivierter Radikalisierung ist angesichts der Entwicklungen in Deutschland, in Europa und in der ganzen Welt ein Thema von großer Bedeutung in der Jugendarbeit. Mit dem Begleitprojekt „Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung stärken durch internationalen Fachaustausch“ wird Trägern des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ seitens IJAB ein gezieltes Angebot gemacht. Durch internationalen Austausch erfahren Fachkräfte und Organisationen neue Perspektiven und Impulse für die eigene Arbeit. Zusätzlich wird die Netzwerkbildung und die Internationalisierung unterstützt.

Zeichnung von Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlecht und Herkunft
BildImage: „Demokratie leben!“ / Andreas Schickert

Hintergrund

Die Prävention von politisch oder religiös motivierter Radikalisierung ist angesichts der Entwicklungen in Deutschland, in Europa und in der ganzen Welt ein Thema von großer Bedeutung in der Jugendarbeit. Angesichts des globalen Charakters gesellschaftlicher, politischer und sozioökonomischer Herausforderungen stellt die europäische und internationale Zusammenarbeit und Vernetzung im Bereich der Radikalisierungsprävention einen wichtigen Baustein dar.
Internationaler Austausch ist für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe eine relevante Methode der fachlichen Qualifizierung. Es ergeben sich neue Perspektiven und Impulse für die eigene Arbeit. Zusätzlich wird die Netzwerkbildung und die Internationalisierung der beteiligten Organisationen unterstützt.

Mit dem Begleitprojekt „Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung stärken durch internationalen Fachaustausch“ des Bundesprogramms Demokratie leben! macht IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. den Trägern des Bundesprogramms ein auf sie zugeschnittenes Angebot in diesem Bereich.

Internationaler Fachkräfteaustausch

In 2019 werden mit unseren Partnern aus Spanien und Tunesien zwei internationale Fachkräfteaustausche stattfinden zu folgenden Themen:

  •     Religiös begründeter Extremismus
  •     Rechtspopulismus und Rechtsextremismus

Es handelt sich bei den Fachkräfteaustauschen um ein erprobtes, seminarähnliches Format, das aus Experteninputs, Einrichtungsbesuchen und Diskussionen in der internationalen Gruppe besteht. Sie dauern jeweils 3 Tage zuzüglich jeweils ein halber Tag Vor- und Nachbereitung in der nationalen Gruppe.

Die Fachkräfteaustausche selbst finden einmal in Deutschland und einmal in einem unserer Partnerländer statt. Die Termine sind voraussichtlich in der KW 26 und Ende September/Anfang Oktober.

An wen richtet sich das Angebot?

Das Angebot richtet sich insbesondere an die Träger, die im Bereich „Förderung der Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger“ Unterstützung durch das Bundesprogramm erhalten. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit auch für weitere Träger aus dem Bundesprogramm an den Fachkräfteaustauschen teilzunehmen.

Rahmenbedingungen

Es wird ein geringer Teilnehmerbeitrag erhoben in Höhe von 120,- € für die Maßnahme im Ausland und von 80,- € für die Maßnahme in Deutschland. Kosten für die An- und Abreise innerhalb Deutschlands werden von den Teilnehmenden getragen.
Alle weiteren Kosten für die Teilnahme, Unterkunft und Verpflegung, Seminarunterlagen und Reisekosten ins Ausland werden aus dem Projekt finanziert.

Kontakt und weitere Informationen

Information, sowie die Ausschreibung für den Fachkräfteaustausch im Juni stehen ab Anfang April zur Verfügung.

Für weitere Fragen stehen Ihnen gerne Christiane Reinholz-Asolli (0228-9506-112, reinholz@DontReadMeijab.de) und Claudia Mierzowski (0228-9506-109, mierzowski@DontReadMeijab.de) zur Verfügung.

>> Diese Information als PDF herunterladen.

Mehrere Menschen sitzen an Tischen und sprechen miteinander.
BildImage: Marlene Resch

Marlene Resch

Internationaler Fachaustausch zur Radikalisierungsprävention: Narrative hinterfragen und Netzwerke bilden

Vom 23. bis 27. September 2019 kamen deutsche und tunesische Fachkräfte zusammen, um über Wege der Radikalisierungsprävention zu sprechen. Im internationalen Austausch wurde jener Dialog gelebt, der auch mit den Jugendlichen in beiden Ländern notwendig ist, um für eine friedvolle Gesellschaft einzustehen. [mehr]

Eine Frau scheibt auf ein Flip-Chart.
BildImage: Marlene Resch

Christiane Reinholz-Asolli

Fachaustausch stellt Radikalisierungsprävention in den Mittelpunkt

IJAB macht den Trägern des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ein gezieltes Angebot, sich intensiv mit Expertinnen und Experten aus anderen Ländern auszutauschen. Der Fachaustausch mit Teilnehmer(inne)n aus Tunesien, Spanien und Deutschland findet vom 23. bis 27. September in Frankfurt statt. [mehr]

Drei Menschen unterhalten sich.
BildImage: Marlene Resch

Marlene Resch

Internationaler Fachaustausch zur Radikalisierungsprävention: Extremismus betrifft uns alle

Vom 24. bis 28. Juni 2019 kamen Fachkräfte aus Deutschland, Spanien und Tunesien in Tunis zusammen, um neue Perspektiven für die Radikalisierungsprävention in der Jugendarbeit zu diskutieren. In unterschiedlichen Formaten haben sie sich ausgetauscht, voneinander gelernt und Projektbeispiele besucht. Einmal mehr hat dieser Austausch gezeigt, dass das Phänomen der Radikalisierung ein globales ist – und internationale Zusammenarbeit für Lösungsansätze benötigt. [mehr]

Zeichnung von Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlecht und Herkunft
BildImage: „Demokratie leben!“ / Andreas Schickert

Claudia Mierzowski

Jetzt anmelden: Internationaler Fachaustausch „Ursachen und Prävention der Radikalisierung junger Menschen“ in Tunesien

Die Prävention von politisch oder religiös motivierter Radikalisierung ist angesichts der Entwicklungen in Deutschland, in Europa und in der ganzen Welt ein Thema von großer Bedeutung in der Jugendarbeit. Vom 24. – 28. Juni 2019 haben Fachkräfte von Trägern des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ die Möglichkeit sich mit Kolleginnen und Kollegen aus Spanien und Tunesien im Rahmen eines internationalen Fachaustausches zu Fragen der Ursachen und Prävention der Radikalisierung junger Menschen auszutauschen. [mehr]

Zeichnung von Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlecht und Herkunft
BildImage: „Demokratie leben!“ / Andreas Schickert

Claudia Mierzowski

Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung stärken durch internationalen Fachaustausch – Informationen für Träger des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Die Prävention von politisch oder religiös motivierter Radikalisierung ist angesichts der Entwicklungen in Deutschland, in Europa und in der ganzen Welt ein Thema von großer Bedeutung in der Jugendarbeit. Mit dem Begleitprojekt „Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung stärken durch internationalen Fachaustausch“ wird Trägern des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ seitens IJAB ein gezieltes Angebot gemacht. Durch internationalen Austausch erfahren Fachkräfte und Organisationen neue Perspektiven und Impulse für die eigene Arbeit. Zusätzlich wird die Netzwerkbildung und die Internationalisierung unterstützt. [mehr]

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