Kerstin Wondratschek

EKCYP 2012: Neuer Themenbereich „Youth in the World“ - Korrespondent(inn)en-Netzwerk um Lettland und Montenegro erweitert

Das European Knowledge Centre for Youth Policy (EKCYP) blickt auf ein erfolgreiches siebtes Jahr zurück. Das EKCYP ist ein Partnerschaftsprojekt der Europäischen Kommission und des Europarats im Jugendbereich. IJAB erläutert die Entwicklungen und Ergebnisse aus dem Jahr 2012.

Die Korrespondentinnen und Korrespondenten des EKCYP (2011) BildImage: EU-CoE youth partnership   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung CC BY 3.0

Seit 2005 setzen die Youth Partnership (Partnerschaft zwischen der EU-Kommission und dem Europarat im Bereich Jugend) und 44 Korrespondent(inn)en aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und des Europarats sich für mehr Wissen über die Jugend in Europa ein.  Das EKCYP bietet aktuelle, auf empirischer Forschung basierende Informationen zur Jugend und Jugendpolitik in den europäischen Ländern.

Korrespondent(inn)en-Netzwerk

Derzeit gehören dem EKCYP-Netzwerk 44 Korrespondent(inn)en aus 43 Ländern Europas (EU und Europarat) an [Belgien entsendet zwei Korrespondent(inn)en]. 2012 sind Korrespondentinnen aus Lettland und Montenegro hinzugekommen.

Die nationalen, für Jugend zuständigen, Ministerien in den jeweiligen Ländern sind beauftragt, eine/n  Korrespondenten/-in zu entsenden. In der Folge stammen die meisten der Korrespondent(inn)en aus den nationalen Ministerien. Viele Ministerien vergeben den Auftrag auch an Universitäten oder andere Forschungseinrichtungen, die zum Thema Jugend oder Jugendpolitik in ihrem Land arbeiten. Für Deutschland stellt IJAB im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) die Korrespondentin.

Alle Korrespondent(inn)en sind in der so genannten Expert(inn)en-Datenbank des EKCYP registriert. In dieser Datenbank finden sich auch weitere Personen aus Politik, Forschung und Praxis, die sich in ihrer Arbeit mit Jugend, Jugendarbeit und Jugendpolitik sowie weiteren jugendbezogenen Themen beschäftigen. Im Jahr 2012 ist die Zahl registrierter Expert(inn)en um rund 30 % angestiegen: von 132 Experten im Jahr 2011 auf 172 Experten im Jahr 2012.

Die Arbeit der Korrespondent(inn)en

Die Informationssammlung, -auswertung und -aufbereitung über die Jugend und nationale Jugendpolitik obliegt den nationalen Korrespondent(inn)en. In der Regel aktualisieren sie einmal jährlich die Hintergrundinformationen zur Jugendpolitik in ihrem Land; das sind die so genannten Country Sheets. Die Country Sheets finden Sie sortiert nach Ländern auf der Seite des EKCYP >>>

2012 haben die Korrespondent(inn)en die Informationen zu Better Knowledge of Youth aktualisiert und zum Thema Youth in the World neu erarbeitet. Diese Informationen liegen in englischer Sprache aus folgenden Ländern vor: Aserbaidschan, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Island, Italien, Irland, Lettland, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Slowakei, Serbien, Slowenien, Spanien.

Für das Jahr 2013 ist die Erarbeitung von Informationen zum Thema 'Soziale Inklusion' geplant. Ergebnisse werden für Ende 2013 beziehungsweise Anfang 2014 erwartet.

Im Jahr 2011 wurde eine Zusammenfassung aller vorhandenen und 2011 aktualisierten Country Sheets erstellt. Die Zusammenfassung floss samt Daten und Inhalt in den 2012 erstellten zweiten EU-Jugendbericht sowie den Bericht Youth and Democracy: The Changing Face of Youth Political Engagement (vom Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates) ein.

Einmal jährlich tauschen sich die Korrespondent(inn)en über die nationalen Entwicklungen der Jugendpolitik bei einem Netzwerk-Treffen aus. Im Oktober 2012 wurde darüber diskutiert, wie das im EKCYP gesammelte Wissen weiter verbreitet und das EKCYP insgesamt weiter entwickelt werden kann. Im Herbst 2013 findet das nächste Netzwerk-Treffen statt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des European Knowledge Centre for Youth Policy oder bei der Youth Partnership (youth-partnership@DontReadMepartnership-eu.coe.int) sowie bei Kerstin Wondratschek, Mitarbeiterin bei IJAB (wondratschek@DontReadMeijab.de).

Quelle: Youth Partnership

Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung CC BY 3.0


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