drei Mädchen malen und basteln
BildImage: Gesine Bertelsen

Kerstin Wondratschek

„Die Jugendlichen sind langanhaltend begeistert und fasziniert von China“

Jugendarbeit und Schule arbeiten in der Gemeinde Schönberg im Kreis Plön eng zusammen und organisieren seit 2013 eine Jugendbegegnung mit einer chinesischen Schule. Trotz zusätzlicher Arbeit bei oft unsicherer Finanzlage unterstreicht Jürgen Dräbing, Leiter der Abteilung Kinder, Jugend und Soziales der Amtsverwaltung Probstei im Kreis Plön, wie wichtig die interkulturelle Begegnung für ein tolerantes Miteinander ist. Und Gesine Bertelsen, Lehrerin an der Gemeinschaftsschule Probstei, berichtet, dass die Auslandserfahrung die Jugendlichen nachhaltig verändert hat. [mehr]

deutsche und chinesische Jugendliche arbeiten mit Spaten
BildImage: Akademie Biggesee

Kerstin Wondratschek

„Nach wenigen Tagen wächst das Vertrauen“

Seit 2009 organisiert die Akademie Biggesee deutsch-chinesische Jugendbegegnungen. Wie diskutieren Jugendliche aus ganz unterschiedlichen politisch-sozialen Hintergründen über Gesellschaft, Wertvorstellungen und Zukunftsvisionen? Im Gespräch mit Akademieleiter Udo Dittmann und dem verantwortlichen Referenten Bernd Neufurth erfahren wir, wie schnell die jungen Menschen Gemeinsamkeiten entdecken und auch offen über vermeintliche Tabuthemen sprechen. [mehr]

eine Frau mit malenden Kindern
BildImage: bjke

Kerstin Wondratschek

„Die Neugier auf China ist groß“

Zwischen Imitation und Individualität: Kulturelle Bildung in China und Deutschland basiert auf unterschiedlichen pädagogischen Konzepten. Gerade die radikale Fremdheitserfahrung beim Fachkräfteaustausch mit China birgt jedoch viele konkrete Anregungen für die Gestaltung pädagogischer Angebote und regt die Vernetzung an, berichtet uns Julia Nierstheimer. Als Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e.V. (bjke) organisierte sie bereits vier deutsch-chinesische Fachkräftebegegnungen und arbeitete dabei auch mit schulischen und außerschulischen Einrichtungen in Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei zusammen. [mehr]

eine Gruppe Jugendlicher in Kletterausrüstung
BildImage: privat

Kerstin Wondratschek

„Man muss sehr behutsam sein, mutig und neugierig“

Tanzen, malen, singen – der Hip-Hop schafft schnell Vertrauen zwischen Jugendlichen aus Deutschland und China. Die grenzüberschreitenden Erfahrungen beeinflussen den Lebensweg vieler Teilnehmender positiv, berichtet uns Stefan Ölke, Sozialarbeiter im Kinder- und Jugendzentrum AKK in der Reduit. Und Hildegunde Rech, Leiterin der Abteilung Jugendarbeit im Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden, erklärt, warum die Stadt Austauschangebote für alle Jugendlichen finanziert und wie bei den Jugendbegegnungen künftig auch sensible Themen in den Fokus rücken können. [mehr]

junge Leute beim Bogenschießen
BildImage: Brandenburgische Sportjugend

Dorothea Wünsch

Von Sport und Schriftzeichen

Der Austausch mit China läuft erst seit gut vier Jahren, doch die Brandenburgische Sportjugend möchte diesen Kontakt nicht mehr missen. Fachkräfte sind nach den Begegnungen mit chinesischen Kolleg(inn)en hochmotiviert, eigene Austauschprojekte zu initiieren. In den Jugendbegegnungen bricht nach wenigen Tagen das Eis und die Jugendlichen tauchen nicht nur begeistert in die fremde Kultur ein, sondern lernen auch ihre eigene besser verstehen. Welche Rolle dabei Sport, Sprache und Schriftzeichen spielen, berichtet uns Guido Cools, Referent für Internationales bei der Brandenburgischen Sportjugend. [mehr]

eine Gruppe von Jugendlichen
BildImage: CVJM Nürnberg

Dorothea Wünsch

Begegnung auf Augenhöhe

In nur fünf Jahren hat sich zwischen dem CVJM Nürnberg und den Partnervereinen in Hong Kong und Guangzhou eine intensive Kooperation entwickelt. Jedes Jahr treffen sich Schüler/-innen und Studierende in China und Deutschland, lernen deutsche und chinesische Fachkräfte voneinander und sind junge Freiwillige in beiden Länder aktiv. Michael Götz, Generalsekretär des CVJM in Bayern und ehemaliger Generalsekretär des CVJM Nürnberg, berichtet über die positiven Impulse deutsch-chinesischer Begegnungen für die Völkerverständigung, aber auch für die Verbandsentwicklung und die Zusammenarbeit mit Flüchtlingsprojekten in Deutschland. [mehr]

Menschen unterschiedlicher Generationen stehen auf einer Wiese und unterhalten sich
BildImage: Yin Chen

Verena Münsberg

Interkulturelle Lernorte: Jugendherbergen in China und Deutschland

Die friedvolle Begegnung junger Menschen aus aller Welt gilt als Kern der Jugendherbergsidee. Von den Erfahrungen des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH) auf dem Gebiet der Jugendbildung, Erlebnispädagogik und der Bildung für nachhaltige Entwicklung will der - vergleichsweise junge - chinesische Jugendherbergsverbandes YHA China lernen. Im Interview berichten Yin Chen, Vizepräsidentin des Verbandes, und Bernd Dohn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Jugendherbergswerks, von der für beide Seiten fruchtbaren Kooperation und stellen ihr neuestes Projekt vor: Eine deutsch-chinesische Jugendbegegnung zum Thema Nachhaltigkeit. [mehr]

ein junger Mann und eine junge Frau malen gemeinsam an einem Bild
BildImage: Xiaowen Chen

Kerstin Wondratschek

„Wir lernen über die Geschichte des anderen ohne erhobenen Zeigefinger“

Eric Wrasse ist pädagogischer Leiter der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW), die seit 2011 Jugend- und Fachkräftebegegnungen mit Partnern aus unterschiedlichen Regionen Chinas durchführt. Im Interview berichtet uns Eric Wrasse über intensive und fruchtbare Auseinandersetzungen zu Themen wie Tradition und Moderne, Familie und Erinnerungskultur. Diese seien auf beiden Seiten von großer Offenheit und Respekt geprägt, sagt Wrasse. [mehr]

eine Gruppe Menschen posiert auf einer Treppe
BildImage: GDCF Siegen e.V.

Dorothea Wünsch

Eine Brücke zwischen Siegen und Deyang

Isolde Gomberg ist Vorsitzende der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Siegen e.V. und kann auf viele erfolgreiche Jugendbegegnungen zwischen den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Deyang zurückblicken. Dabei stehen Fragen nach Kultur und Identität, Abbau von Vorurteilen, interkulturelle Kommunikation sowie Sprache und Geschichte beider Länder im Fokus. Die Jugendlichen bauen dabei nicht selten lebenslange Freundschaften auf. Gegenseitiges Vertrauen der Partner ist die grundlegende Voraussetzung für einen gelingenden Austausch, unterstreicht Isolde Gomberg in unserem Interview. [mehr]

BildImage: Martin Zitzlaff

Dorothea Wünsch

Jugendhilfe in der Großstadt: Shanghai und Hamburg wollen voneinander lernen

Für den Austausch mit der großen Shanghai Youth Federation sucht sich der relativ kleine lokale Träger Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e.V. in Hamburg immer wieder deutsche Kooperationspartner aus der lokalen Jugendhilfe und aus der Kommunalverwaltung. Nur so könne der Austausch nachhaltig in die Strukturen der Jugendhilfe in Hamburg wirken, berichtet uns Vereinsleiter Thomas Humbert. Und angesichts der knappen Finanzen ist ein solches Netzwerk oft die einzige Möglichkeit, ein ansprechendes Programm auf die Beine zu stellen. [mehr]

Begleiten Sie uns

RSS-Feed abonnieren IJAB auf Facebook IJAB-Alumni-Gruppe auf Facebook IJAB auf Twitter IJAB auf YouTube

Newsletter