Dorothea Wünsch

2. Deutsch-Chinesische Partnerkonferenz ermutigte zu weiterer Zusammenarbeit

30 Repräsentant(inn)en von Jugendverbänden und Jugendorganisationen aus China und Deutschland kamen auf Einladung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur 2. Deutsch-Chinesischen Partnerkonferenz vom 6. bis zum 8. März 2012 in Frankfurt am Main zusammen, um sich über Möglichkeiten der Kooperation und gemeinsamer Projekte auszutauschen.

BildImage: Dorothea Wünsch

Das Jahr 2012 steht im Zeichen der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit. Anlass ist der 40. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und China am 11.10.1972. Mit der 2. Deutsch-Chinesischen Partnerkonferenz sollte diese Partnerschaft in der jugendpolitischen Kooperation sowohl gewürdigt, als auch weiter befördert werden.
Die Veranstaltung verfolgte die Zielsetzung, die verschiedenen Akteure der Jugendarbeit beider Länder miteinander bekannt zu machen, zu fachlichen Kontakten zu ermutigen und die Entwicklung von konkreten Kooperationsprojekten zu ermöglichen, um so die Zusammenarbeit auf eine breitere und noch dauerhaftere Basis zu stellen.

Die deutschen Teilnehmenden spiegelten die vielseitige Trägerlandschaft in Deutschland wieder, die an einem internationalen Austausch interessiert ist. Auf chinesischer Seite nahmen insbesondere Repräsentant(inn)en von Jugendverbänden auf Provinzebene statt. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen für Jugendarbeit sowie Jugend- und Fachkräfteaustausch vermittelten zu Beginn der Veranstaltung einführende Vorträge den Teilnehmenden Informationen zu jugendpolitischen Schwerpunkten, Strukturen und Aufgaben der Akteure der Jugendarbeit in Deutschland und China, um so ein Verständnis und eine gute Grundlage für eine zielgerichtete sowie wirksam gestaltete Zusammenarbeit zu schaffen. Gleichzeitig erhielten bestehende Partnerschaften die Gelegenheit, sich mit ihren Begegnungsprojekten vorzustellen sowie Erfolge und Hindernisse in der Kooperation aufzuzeigen. 

Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit durch Präsentationen, bei gemeinsamen Fachbesuchen und in informellen Gesprächsrunden, sich über die Arbeitschwerpunkte und Kooperationsvorstellungen auszutauschen. Eine besondere Art der Begegnung ermöglichte das Werkzeug der Sprachanimation. Die Teilnehmenden lernten sich so nicht nur auf eine ganz andere Art und Weise kennen, sondern erfuhren gleichzeitig mehr von dieser spielerischen Methode zur Anregung der Kommunikation im interkulturellen Kontext. 

Sowohl die deutschen als auch die chinesischen Teilnehmenden zeigten sich motiviert, die initiierten Kontakte weiterzuverfolgen und dabei auch ihre guten Netzwerke zu nutzen. Für die chinesische Seite sind dabei Städte- und Provinzpartnerschaften als Anknüpfungspunkt von Bedeutung, da Regierungsgelder bevorzugt im Rahmen einer solchen Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden. Die Auswertung der 2. Deutsch-Chinesischen Partnerkonferenz wird ein wichtiger Bestandteil der bilateralen Fachgespräche vom 27. bis zum 30. März in Nanjing/China sein, wodurch die geplanten Vorhaben auch die entsprechende politische Unterstützung erhalten. 

Die 2. Deutsch-Chinesische Partnerkonferenz wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und von IJAB realisiert.

Auch im Nachgang der Partnerkonferenz steht IJAB im Auftrag des BMFSFJ bei Bedarf deutschen Trägern beim Aufbau von neuen Partnerschaften sowie bei der konkreten Projektplanung unterstützend zur Seite.



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