Alexandros Taxialdaris und Spyros Dadanidis
BildImage: Perpato

Alexander Taxialdaris und Spyros Dadanidis

„PERPATO“ im deutsch-griechischen Jugendaustausch

Die Bewegungsstörung eines Menschen kann nicht nur seine Funktionsfähigkeit, sondern auch sein alltägliches Leben beeinflussen. Entsprechende individuelle Anpassungen können gering sein oder aber auch so gravierend, dass der Unterschied radikal ist. Dieser Unterschied wird in der Sozialwirtschaft und in anderen Zusammenhängen als Behinderung bezeichnet. Mit der körperlichen Behinderung wird man konfrontiert, an die Funktionsstörung und die Mobilitätseinschränkung allerdings kann man sich anpassen. Genau hier setzen die Philosophie und Interessen eines Vereins von Menschen mit körperlichen Einschränkungen und Freunde an namens PERPATO, der seinen Sitz in Komotini hat und sich nicht nur in ganz Griechenland, sondern auch auf europäischer Ebene aktiv entfaltet. [mehr]

Eine Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung posiert vor der Kamera.
BildImage: Akademie der Physio- und Ergotherapie

Beate Stock-Wagner MSc.

Von- und miteinander lernen: Deutsch-griechisches Inklusionscamp geht in die dritte Runde

Tanzen, Basketball spielen, Tennis und vieles mehr – das alles geht auch im Rollstuhl. Bereits zum dritten Mal reisten unsere Studenten und Studentinnen der Akademie der Physio- und Ergotherapie der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr auf die griechische Insel Thasos, um an einem deutsch-griechischen Inklusionscamp teilzunehmen. Hier fand ein praxisorientierter Austausch mit Barrierefreiheit für eine inklusions- und sportpädagogische Jugendbegegnung statt. [mehr]

Innenansicht einer Fischfabrik
BildImage: Tim Kullack

Natali Petala-Weber

Beruflich orientierter Jugendaustausch in der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung

Bereits im ersten Deutsch-Griechischen Jugendforum im November 2014 entstand das Modellprojekt Beruf.Kennen.Lernen, das die Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung (DHW) in Kooperation mit der Stadt Köln und der Organisation ALONI aus Kefalonia in den Jahren 2015 und 2016 umsetzte. Welchen Beitrag beruflich orientierte Jugendaustausche sowie die Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung im Leben der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in beiden Ländern leisten können, stellt Phedon Codjambopoulo, Vorsitzender der DHW, in einem Interview mit IJAB dar. [mehr]

Mahnmal in Distomo
BildImage: Deutsche Schule Athen

Regina Wiesinger

„Mit der Vergangenheit im Herzen und dem Blick nach vorn“

Hört die Schuld irgendwann auf? Kann es jemals Versöhnung geben? Werde ich als Deutscher in Distomo überhaupt willkommen geheißen? Warum ist Erinnerung wichtig? Sollten wir nicht besser die Vergangenheit hinter uns lassen? Jedes Jahr stellen sich die Schüler/-innen der 10. Klassen der Deutschen Schule Athen (DSA) in der Vorbereitung auf die Schülerbegegnung mit gleichaltrigen griechischen Schüler(inne)n des Lyzeums aus Distomo, eine der unzähligen sogenannten griechischen „Märtyrergemeinden“, diese und ähnliche Fragen. [mehr]

Deutsche Praktikantinnen in einer tschechischen Großküche
BildImage: Tandem Regensburg

Thomas Rudner

Freiwillige Praktika als Chance für beruflichen Austausch

TANDEM – Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch bietet seit dem Jahr 2000 ein Programm an, das junge Auszubildende aus Tschechien und Deutschland zusammenbringt. Damit erreicht Tandem eine Zielgruppe, die vergleichsweise selten an internationalen Jugendbegegnungen partizipiert. Die Frage steht im Raum, ob ein gleichgerichtetes oder ähnliches Förderprogramm im Rahmen der deutsch-griechischen Zusammenarbeit sinnvoll wäre. Darüber haben Teilnehmer/-innen am Fachtag Berufliche Orientierung im deutsch-griechischen Jugendaustausch im März in Bonn gesprochen. [mehr]

Mehrere junge Männer und Frauen sitzen vor einem Laptop.
BildImage: Jutta Lauth Bacas

Jutta Lauth Bacas

„Krise? Chance! Radio!“ – Über ein gelungenes Radioprojekt im Jugendaustausch zwischen Köln und Thessaloniki

„Hey, macht euch bereit für eine Stunde Deutsch-Griechischer Freundschaft. Wir haben zusammen ein kleines Programm vorbereitet: Das ist eine Sendung vom Adolf-Kolping Berufskolleg und dem YMCA aus Thessaloniki in Griechenland. Wir legen jetzt die Finger in die Wunde: Können Deutsche und Griechen zusammenarbeiten – und leben? Oder sind wir einfach viel zu unterschiedlich?“ So keck beginnt die Radiosendung „Wie bitte – Pos ine?“, die deutsche und griechische Jugendliche während einer intensiven Projektwoche gemeinsam in Köln produziert haben. [mehr]

Eine Gruppe von Menschen sitzt um einen Tisch und zeichnet auf Papier.
BildImage: Christian Herrmann

Christof Kriege und Anja Hack

Inklusive Praxis im deutsch-griechischen Jugendaustausch

Beim Fachtag „Inklusion im deutsch-griechischen Jugendaustausch“, der am 9. und 10. November 2017 in der neuen inklusiven Jugendherberge in Bayreuth stattfand, moderierten Anja Hack und Christof Kriege den Workshop „Inklusive Praxis im deutsch-griechischen Jugendaustausch“. In diesem Beitrag erörtern sie die Erfordernisse einer inklusiven internationalen Jugendarbeit und befassen sich damit, wie eine inklusive Praxis erreicht werden kann. Denn in der Realität sehen sich behinderte junge Menschen in den Angeboten der internationalen Jugendarbeit immer noch mit einer Vielzahl von Barrieren konfrontiert und sind in ihren Teilhabemöglichkeiten benachteiligt. [mehr]

BildImage: © babimu - Fotolia.com

Martin Leiner

Versöhnung zwischen Deutschland und Griechenland – eine wissenschaftliche Perspektive

„Versöhnungsforschung arbeitet global und vergleicht unterschiedliche Erfahrungen. Sie tut dies in dem Bewusstsein, dass jeder Prozess seine Besonderheiten hat und von kulturellen Aspekten tief geprägt ist.“ Prof. Dr. Martin Leiner vom Jenaer Zentrum für Versöhnungsforschung beobachtet die Prozesse in den deutsch-griechischen Beziehungen seit mehreren Jahren. Im Rahmen der bilateralen Konferenz es war einmal. heute. – Jugend im Fokus der deutsch-griechischen Beziehungen sprach er über seine Beobachtungen. [mehr]

Fünf junge Menschen stehen vor einem Gebäude
BildImage: Vivienne Boyd-Deák

Stefan Metzdorf

In der Ausbildung nach Griechenland – Berufliche Lernaufenthalte stärken Jugendliche und vertiefen vielfältige Beziehungen zwischen Deutschland und Griechenland

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, IJAB und die Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS) luden im März 2018 zum Fachtag „Berufliche Orientierung im Deutsch-Griechischen Jugendaustausch“ ein. Stefan Metzdorf, Leiter des Projekts, präsentierte im Rahmen des Fachtags die Aktivitäten des IBS sowie die Kooperationen der Berufskollegien und anderer Einrichtungen mit ihren griechischen Partnern im Bereich der beruflichen Bildung. [mehr]

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