Petra Klein

Das Haus der offenen Tür auf internationalen Wegen

Was machen kirchlich angesiedelte Träger der Kinder- und Jugendhilfe in der Zusammenarbeit mit Griechenland? Petra Klein vom Haus der offenen Tür (HoT) Sinzig bietet einen Einblick in Motivation, Ziele und Aktivitäten am Beispiel ihres Trägers in Rheinland-Pfalz. Und sie erzählt über die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten, die ihre deutsch-griechischen Jugendbegegnungen prägen.


Petra Klein, Bild: privat

Petra Klein war zunächst 14 Jahre lang im Bereich „Eventgastronomie“ selbstständig tätig und stellte dort die ersten internationalen Kontakte nach Griechenland her. Sie studierte in den Neunzigern als Späteinsteigerin in Düsseldorf Soziale Arbeit. Seit dem Jahr 2001 leitet sie das Haus der offenen Tür in Sinzig.

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Die Stunde ist gekommen, gemeinsam das Europa aufzubauen, das sich nicht um die Wirtschaft dreht, sondern um die Heiligkeit der menschlichen Person, der unveräußerlichen Werte; das Europa, das mutig seine Vergangenheit umfasst und vertrauensvoll in die Zukunft blickt, um in Fülle und voll Hoffnung seine Gegenwart zu leben. Es ist der Moment gekommen, den Gedanken eines verängstigten und in sich selbst verkrümmten Europas fallen zu lassen, um ein Europa zu erwecken und zu fördern, das ein Protagonist ist und Träger von Wissenschaft, Kunst, Musik, menschlichen Werten und auch Träger des Glaubens ist. Das Europa, das den Himmel betrachtet und Ideale verfolgt; das Europa, das auf den Menschen schaut, ihn verteidigt und schützt; das Europa, das auf sicherem, festem Boden voranschreitet, ein kostbarer Bezugspunkt für die gesamte Menschheit!“ (Papst Franziskus in seiner Ansprache an das Europaparlament, Straßburg,  25. November 2014)

Das Haus der offenen Tür (HoT) - Wer wir sind -  Was wir tun! Wer entscheidet wie und warum?

Immer wieder werden wir von den unterschiedlichsten Menschen gefragt: „Was genau macht das HoT eigentlich?“ – Und viele von denen, die uns besser kennen fragen uns: „Was macht das HoT eigentlich nicht?“

Beide Fragen scheinen ihre Berechtigung zu haben. Wer den Namen „Haus der offenen Tür“ ernst nimmt, der kann beispielsweise niemanden wegschicken, der um Einlass oder Hilfe bittet. Und so lassen wir auch niemanden alleine, wenn wir sehen, dass wir unterstützend tätig werden können.

Unser Schwerpunkt liegt ganz klar bei jungen Menschen. In der Entstehungsgeschichte des HoT waren wir einfach ein Haus, das Jugendlichen die Möglichkeit gegeben hat, sich zu treffen und ihre Freizeit zu verbringen. Offene Jugendarbeit war der Schwerpunkt unserer Aktivitäten. Erst im Laufe der Zeit kamen weitere Schwerpunkte hinzu und in den letzten Jahren konnten wir uns mehr und mehr zu einem Jugendzentrum ausbauen, das nicht nur nationale, sondern auch internationale Angebote bereithält.

Mit sieben hauptamtlichen Mitarbeiter(inne)n sind wir ein schlagkräftiges Team, das eine Menge bewegen und gemeinsam mit den vielen uns unterstützenden ehrenamtlich Engagierten erreichen kann.

Unsere Trägerin ist die Katholische Kirchengemeinde St. Peter. Unser „Chef“ ist also der Sinziger Pfarrer, in unserem Fall sogar der Dechant. Unsere Einrichtung findest du in Sinzig am Rhein (und an der Ahr). Sinzig liegt politisch betrachtet im Kreis Ahrweiler (bekannt für guten Rotwein), im nördlichen Rheinland-Pfalz (an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen, 20 km bis Bonn) und kirchenpolitisch „beäugt“ im Bistum Trier.

Alle Wege führen nach Rom...?

Nun könnte gefragt werden, ob die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche Auswirkungen auf unsere Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit hat? Ehrliche Antwort? Ja, das hat sie. Denn: Ausgehend  vom christlichen Menschenbild wollen wir alle, dass jeder Mensch – egal wo er herkommt, hingeht, glaubt oder nicht glaubt, tut oder auch nicht tut – seine Talente entdecken und entfalten kann, um somit ein selbstbestimmtes und gelingendes Leben führen zu können.

Wir glauben daran, dass eine Gesellschaft nur eben so reich ist, wie es ihr gelingt, die Talente/Potenziale der Einzelnen wertzuschätzen, zu befördern und zur Entfaltung zu bringen. Wir leisten hierzu unseren Beitrag, indem wir Räume bieten sich zu orientieren, Erfahrungen zu sammeln, den eigenen Standort zu bestimmen und Perspektiven zu entwickeln. Mit unserem Team begleiten wir junge Menschen und ihr soziales Umfeld beim Lösen ihrer Probleme und nutzen dabei ein breitangelegtes Netzwerk aus Wirtschaft, Gesellschaft, Verwaltung und Politik – mit dem Ziel –,  neue Wege und schnelle Hilfen zu ermöglichen.

Gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeiter(inne)n, die wir sehr wertschätzen, ist es möglich, dass wir seit vielen Jahren erfolgreich arbeiten. Wir ermöglichen Begegnungen von Menschen unterschiedlichster Herkunft, unterschiedlichster Nationen, Generationen und Professionen (national wie international).

Bei uns wird jeder angenommen. Aus diesem Gefühl der Geborgenheit entsteht der Raum sich zu öffnen. In diese Atmosphäre geben wir Impulse, entwickeln gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Zielperspektiven, die diese motivieren aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben und Wertvolles zu leisten. Wir sind ein Zentrum, in dem junge Menschen und ihre Familien mit ihren Anliegen und ihren komplexen Problemlagen Unterstützung aus einer Hand erhalten: Von Kinder- und Jugendpflege über Schul- und Jugendsozialarbeit, jugendpolitischer Bildung, interkultureller, gemeinwesenorientierter, arbeitsweltbezogener Jugend(sozial)arbeit  bis hin zu internationaler Jugendarbeit.

Wer entscheidet denn nun, was, wann, wie und mit wem die Fachkräfte des HoTs professionell handeln? Der Dechant? Nein, dies entscheidet das Team gemeinsam mit den ehrenamtlich Tätigen und den jungen Menschen ganz alleine. Sobald es jedoch um finanzielle Fragen geht, müssen wir uns an den Verwaltungsrat (dessen Vorsitzender der Dechant ist) wenden und um deren OK werben. Meistens klappt’s!

Viele Wege nach Europa...?

Die internationale Jugendarbeit (IJA) ist ein fester Bestandteil unserer non-formalen Bildung im HoT. Unsere zentralen  Fragestellungen hierbei lauten: Was bringt die Thematik „Internationalität“ der Einrichtung? Müssen wir unsere Arbeit dafür öffnen und wie können wir die IJA für unsere Klientel und für uns nutzbar machen? Wir leben in einer Welt, in der sich (nationale) Grenzen nicht mehr klar ziehen lassen. Die (ökonomische) Globalisierung hat insgesamt dafür gesorgt, dass mein Dorf, meine Stadt, meine Region und mein Land längst nicht mehr denkbar sind ohne die Nachbarn jenseits der Grenzen. Angesichts der derzeitigen Finanz-, Wirtschafts- und nun auch (seit Griechenland, Großbritannien, Polen, Ungarn, ...) politischen Krisen scheint das Image Europas, also des europäischen Projekts, im freien Fall begriffen zu sein. Von daher sehen wir uns verpflichtet, – wir – die wir Internationalität auf unsere Fahne geschrieben haben, die ernsthafte Auseinandersetzung mit Europa und mit europäischen/internationalen Themen gemeinsam mit jungen Menschen weiterzuentwickeln. Das europäische Projekt und auch die Globalisierung (hier positiv verstanden) haben – jedenfalls unserer Meinung nach – auf Dauer wohl nur eine Chance erfolgreich zu sein, wenn diese als „Integrationsprojekt“ die Unterstützung der Bürger/-innen und deren aktive Mitarbeit erfahren.

Im Kern unserer internationalen Arbeit geht es uns um die Förderung der Mobilität junger Menschen und um die Stärkung ihres Selbstvertrauens, ihrer Persönlichkeit. Verstärkt den sogenannten „Benachteiligten“ eröffnen wir die Möglichkeit, eine gewisse Zeit im Ausland zu verbringen. Dies kann z. B. in Form einer kurzzeitigen Maßnahme (Jugendaustausch, Workcamp, Jugendbegegnung) oder einer langfristigen Maßnahme wie etwa einem Freiwilligendienst, einem Studienaufenthalt oder einem Berufspraktikum erfolgen. Mobilität ist dabei jedoch kein Selbstzweck, vielmehr ist es der Bildungsaspekt von Mobilität, mittlerweile in zahlreichen Studien belegt, den wir vorrangig betrachten. Der Zugewinn an persönlichen, aber auch professionellen Kompetenzen durch einen Auslandsaufenthalt ist für uns ein bedeutendes Argument für die Erschließung des Lernfeldes Europa (und darüber hinaus).

Unsere Internationale Jugendarbeit will die persönliche Begegnung junger Menschen aus verschiedenen Ländern, ihr gemeinsames Lernen und Arbeiten, den Erfahrungsaustausch von Fachkräften der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie die Zusammenarbeit der Träger der Kinder- und Jugendhilfe über die Grenzen hinaus ermöglichen.

Historisch betrachtet war das Grundanliegen der IJA der Auftrag der Völkerverständigung. „Junge Menschen sollen in der Begegnung mit Gleichaltrigen anderer Nationen und Kulturen Kompetenzen erwerben, die zu mehr Toleranz und Verständnis führen“ (Harles et al. 2003, S. 5). Dabei stellt die IJA für junge Menschen ein Übungsfeld dar, in dem sie zur gesellschaftlichen Verantwortung und zum sozialen Engagement angeregt und hingeführt werden.

Bezugnehmend auf unsere Verortung in der Katholischen Kirche bilden deren Äußerungen/Haltung/Publikationen selbstverständlich auch eine Basis für  unsere Arbeit (siehe auch das Zitat von Papst Franziskus). So formuliert beispielsweise die Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland (AKSB) – katholische Fachorganisation für politische Jugend- und Erwachsenenbildung – auf der Grundlage christlicher Sozialethik folgende Aufgaben und Ziele internationaler Jugendarbeit, denen auch wir uns verpflichtet fühlen: „Angesichts von Europäisierung und Globalisierung schaffen internationale Begegnungen Toleranz und Verständnis für andere Lebenswelten und Kulturen. Dem Leitgedanken der Fachstelle für internationale Jugendarbeit (IJAB) folgt die bildungspolitische Einordnung der internationalen Jugend- und Erwachsenenarbeit unter das Vorzeichen eines lebenslangen Lernens“. Die europäischen Bildungsprogramme fördern zudem Mobilität, Innovationstransfer, Partnerschaften und Besuche und regen zu grenzüberschreitenden Kooperationen an, die nationale Engstirnigkeit verhindern und zu offenen Gesprächen unter Europäerinnen und Europäern führen sollen."

Fast 700 junge Menschen aus unserer Region haben seit 2011 an rund 80 internationalen Projekten –  sei es in Sinzig oder im europäischen Ausland – teilgenommen. Diese Aktionen führten uns vor Augen, welcher Wert in der Mobilität junger Menschen steckt; wie eine positive Erfahrung in einem ganz und gar interkulturellen Kontext das Selbstbewusstsein der Jugendlichen fördert, wie sie innerhalb kurzer Zeit gemeinsam einen Rahmen schaffen, in dem sie sich wohl fühlen, obwohl sie raus sind aus ihrem täglichen Leben und ihrer vertrauten Umgebung, und wie sie lernen, gemeinsam mit anderen jungen Menschen zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.

Um den teilnehmenden Jugendlichen qualitativ hochwertige Projekte versichern zu können, ist Vernetzung auch in der internationalen Jugendarbeit enorm wichtig. Dazu investiert das HoT viel in das Schüren und Hegen von Beziehungen zu solchen Organisationen aus anderen Ländern, die ebenso aktiv sind in der Jugendarbeit mit Inklusionsgruppen. Während der vergangenen Jahre haben wir mit über 100 Organisationen aus 39 verschiedenen Ländern zusammengearbeitet und die Kooperation mit 17 von diesen Organisationen fortgeführt, um den Prozess weiter zu verbessern. Zudem ist unsere Einrichtung Teil von wichtigen internationalen Netzwerken der Jugendarbeit (z. B. Anna Lindh Euro-Mediterranean Foundation for the Dialogue Between Cultures, einem Netzwerk von NGOs zur Förderung des interkulturellen Dialogs in Europa und den mediterranen Partnerorganisationen, Youthexpress Networks - YEN, European network of Youthcentres - ENYC, ...).

Und einige Wege führen nach Griechenland ...?

Folgt man Presse und anderen Medien besteht schon seit langem eine enge Beziehung und ein reger Austausch zwischen Deutschland und Griechenland. Derzeit leben laut Bundesstatistik rund 300.000 Menschen mit griechischen Wurzeln in Deutschland (34 im Kreis Ahrweiler). Viele davon kamen als Gastarbeiter/-innen nach Deutschland und blieben entweder hier oder kehrten mit deutschen Kontakten nach Griechenland zurück. Außerdem verließen unter anderem Politiker/-innen und Wissenschaftler/-innen während der Obristendiktatur (1967–1974) ihr Heimatland und suchten in Deutschland Exil. Bis heute absolvieren viele griechische Akademiker/-innen ihr Studium in Deutschland, wie zum Beispiel Ingenieure/-innen, Ärzte/-innen und Jurist(inn)en.

Auch wir arbeiten mit Organisationen in Griechenland zusammen. So haben wir beispielsweise einen „Short term EVS“ für junge Erwachsene ab 17 Jahren in Verbindung mit einem Training für Jugendarbeiter/-innen gemeinsam mit Spanien, Rumänien, Tschechien und Griechenland durchgeführt. Mehrere Trainingskurse zum Thema „Inklusion“ und „Leadership“ gehören auch dazu. Alle „Begegnungen“ waren sehr spannend und bereiteten allen viel Spaß. Zudem haben wir sehr viel gelernt, insbesondere im Bereich der kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen griechischen und deutschen Teilnehmer/-innen. Folgende Punkte, die uns besonders aufgefallen sind:

Beziehungen sind in Griechenland wichtig

Also, zu erwähnen wäre da als erstes die von uns wahrgenommene ausgeprägte  „Beziehungsorientierung“ unserer griechischen Partner/-innen. Beziehungen haben unserer Beobachtung nach in Griechenland eine große Bedeutung, was für uns als Deutsche in diesem Ausmaß erst einmal ungewohnt war. Enge und stabile Beziehungen scheinen sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext meist als wichtiger und verlässlicher eingeschätzt zu werden als Verträge oder Absprachen. So entschieden beispielsweise die Beziehung und die individuelle Situation, ob die zuvor festgelegten Regeln momentan galten oder nicht. Von daher war es für uns und unsere Partner/-innen immens wichtig, uns gut zu kennen und gegenseitig zu vertrauen, bevor wir Projekte planten. Formalitäten und Strukturen schienen unseren griechischen Freunden weniger wichtig zu sein als uns.

Emotionale Kommunikation

Während bei uns  –  sicher nicht immer, aber doch meistens – der sachliche Informationsaustausch, das gemeinsame Suchen und Finden von Lösungen zu bestimmten Problemen im Vordergrund stand, hatte für unsere Partner/-innen die Diskussion an sich schon einen hohen Wert. Dass gemeinsame Besprechungen unterbrochen wurden, Gespräche abschweiften und Sitzungen entsprechend länger dauerten, wurde gern in Kauf genommen. Hinzu kam, dass die Art der Kommunikation deutlich impulsiver, lebhafter, lauter und gefühlvoller verlief. Oftmals glaubten Kolleg(inn)en, die zum ersten Mal mit südeuropäischen Temperamenten konfrontiert waren, es handele sich um Streit!

Gastfreundschaft

Ganz besonders fiel uns jedoch die Gastfreundschaft in Griechenland auf. Diese scheint grundsätzlich oberstes Gebot zu sein. Wir wurden als „Fremde“ bewirtet und umsorgt, als gehörten wir zur Familie. Sie sorgten als Gastgeber/-innen dafür, dass es uns an nichts mangelt. Wir wurden permanent gefragt, ob wir noch Hunger haben, Getränke wurden nie alle. Gingen wir in Griechenland zusammen aus, fühlten sich unsere Freunde/-innen automatisch als Gastgeber/-in. Unter „Freunden“ wurde für alle gemeinsam bestellt, am Ende wurde die Rechnung zu gleichen Teilen zwischen allen aufgeteilt. Die sogenannte „deutsche Methode“, das heißt die Rechnung genau zu teilen, war absolut unüblich.

Und hier noch ein paar Kommentare zu unseren griechisch-deutsch Begegnungen, die von jungen Menschen bei der Abschlussreflexion notiert wurden.

... Just for fun
In Griechenland war alles lustig. „Nur zum Spaß“ - das war der Lieblingsspruch unserer griechischen Freund/-innen. Eigentlich gab es nichts, was ihnen nicht Spaß machen würde … Es waren also sehr „spaßige” Tage dort!

... Sehenswürdigkeiten
Das Orakel von Delphi, die Landschaft von Mykene, das Meer in Lutraki, die Akropolis in Athen und so viele Sehenswürdigkeiten mehr ... Es lohnt sich wirklich nach Griechenland zu fahren, man lernt eine ganze Menge (neu) kennen.

... Could
Unser aller Lieblingswort nach ein paar Tagen zusammen. „Wir könnten an den Strand. Aber wir könnten auch …”

... Malaka
Eines der Lieblingswörter unter uns Jugendlichen beim Austausch. Eigentlich ein Schimpfwort, aber was es heißt, bitte selber rausfinden ...

Und zum Abschluss - was steht an und wo wollen wir noch hin?

Derzeit arbeitet das HoT gemeinsam mit Organisationen aus Großbritannien, Schweden, Griechenland und dem Libanon am Thema „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt - Best Practice Social and Creative Enterprise Training“. Hierzu findet vom 2.-8. September ein Treffen der Organisationen in Athen statt, bei dem der Austausch zur Thematik von Best Practice im Vordergrund steht.

Vor dem Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Europa sind wir aber auch auf der Suche nach einer griechischen Partnerorganisation, die gerne mit uns in die „Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung“ einsteigen möchte. Dies orientiert an folgenden Werten:

  • Nächstenliebe (Mit Achtung und Respekt miteinander umgehen),
  • Vielfalt (die Verschiedenartigkeit von Kulturen wird als Gewinn und Bereicherung verstanden),
  • Solidarität (Einsetzen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung),
  • Demokratie (Förderung von selbstbestimmten Handeln von jungen Menschen).


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