Andrea Bruns

Angebot für Kommunen: Internationale Jugendarbeit für Einsteiger/-innen

Am 7. Juni 2019 fand in Kooperation mit dem Jugendamt Berlin Steglitz-Zehlendorf ein Workshop „Internationale Jugendarbeit für Einsteiger/-innen“ statt. Dieser bot einen kompakten Überblick zu wichtigen Fragen: Welche Angebotsformate gibt es in der Internationalen Jugendarbeit? Welche Wirkungen hat eine internationale Erfahrung auf Jugendliche? Wie organisiere ich eine Internationale Jugendbegegnung? Und wie lässt sich das finanzieren?

BildImage: Andrea Bruns

Zwölf Teilnehmende aus dem Jugendamt, der offenen Jugendarbeit und Vereinen aus dem Bezirk Berlin Steglitz-Zehlendorf, der seit 2011 Mitglied im Netzwerk Kommune goes International ist, konnten bei dieser eintägigen Veranstaltung ihr Wissen über Internationale Jugendarbeit erweitern oder auffrischen.

Bereits beim interaktiven Einstieg stellten die Teilnehmenden sehr anschaulich die Vielfalt der möglichen Auslandserfahrungen, deren Auswirkungen auf eigene Lebensläufe und das Potential für die Entwicklung von jungen Menschen dar. Der theoretische Teil startete im Anschluss mit der Geschichte und Definition von Internationaler Jugendarbeit, den Zielgruppen und den Wirkungen auf die beteiligten Jugendlichen, Fachkräfte und Organisationen. Es folgte ein Überblick über die unterschiedlichen Formate der Internationalen Jugendarbeit – wie beispielsweise Workcamps, Internationale Jugendbegegnungen, Freiwilligendienste oder Fachkräfte-Austausche etc.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Format „internationale Jugendbegegnung“ gewidmet, welches sich an Gruppen richtet. Orientiert an den vier Phasen der Organisation einer solchen Begegnung; der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung, gab es wichtige Hinweise für die Praxis. Die Inputs wurden mit praktischen Übungen ergänzt, so dass die Teilnehmenden beispielsweise durch die  Methode Sprachanimation einige Wörter Griechisch lernen konnten. Außerdem wurden in Kleingruppen erste kreative Ideen für eine eigene Jugendbegegnung erarbeitet und deren mögliche Realisierbarkeit diskutiert.

Da die Finanzierung eine wesentliche Voraussetzung für die Durchführung von internationalen Angeboten ist, schloss der Workshop mit einer Einführung in die Förderlandschaft. Die Teilnehmenden meldeten in der Auswertung zurück, dass sie die Veranstaltung als sehr informativ und nützlich empfunden haben und bewerteten den Workshop aufgrund einer guten Strukturierung trotz der Fülle an Informationen als abwechslungsreich und kurzweilig.

Sollte dieser Bericht Ihr Interesse geweckt haben und Sie bereits Mitglied bei Kommune goes International sein, melden Sie sich gerne bei Andrea Bruns (0228 9506-102, bruns@ijab.de) oder Elena Neu (0228-9506-105, neu@ijab.de), um einen Termin für einen Einsteiger-/innen-Workshop in Ihrer Kommune zu vereinbaren.

Über das Netzwerk Kommune goes International: Das Netzwerk „Kommune goes International“ (KGI) zielt darauf ab, Internationale Jugendarbeit auf lokaler Ebene politisch und strukturell zu verankern und die Potenziale von Internationaler Jugendarbeit in Kommunen bekannter zu machen. Es leistet außerdem einen Beitrag dazu, allen Jugendlichen die Teilnahme an grenzüberschreitender Mobilität zu ermöglichen, indem zusätzliche Angebote durch die beteiligten Kommunen und Träger auf lokaler Ebene etabliert werden können. „Kommune goes International“ dient als Ressource zur Weiterentwicklung der Internationalen Jugendarbeit und zur Initiierung neuer Prozesse.



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