Miriam Jusuf

KGI-Kommunen gründen Arbeitsgruppe "Jugendberufshilfe goes international"

Kommunen der JiVE-Initiative „Kommune goes International“ haben nun eine gemeinsame bundesweite Arbeitsgruppe zum Thema „Jugendberufshilfe goes international“ gestartet und laden zur Mitarbeit ein. Die Verabredung zur Gründung der Arbeitsgruppe erfolgte im Rahmen des KGI-Werkstattgesprächs Nord am 5. und 6. November in Berlin.

BildImage: Oliver Volke, www.olivervolke.de/IJAB

Das bundesweite Vorhaben verfolgt die Idee handwerkliche Qualifikation und soziales Lernen mit Mobilität und politischer Bildung zu verbinden. Die erfolgreichen Projekterfahrungen, u.a. aus NRW und Berlin, sollen in weiteren Bundesländern in mehr Praxis münden (z.B. Pilotprojekte), um auf Bundesebene mehr Lobby für diese internationalen Maßnahmen für die jungen Menschen, die sich in berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen und außerbetrieblichen Ausbildungen befinden, zu erhalten. Politisches Ziel ist es, das internationale Mobilität zum integralen Bestand einer jeden Maßnahme wird. Nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis. Dafür ist langfristig eine finanzielle Bundesförderung erforderlich.

Hintergrund

Die positiven Effekte von Auslandsaufenthalten für die Zielgruppe der Teilnehmenden an Maßnahmen des Jobcenters (BvB, BaE, etc.) wurden u.a. in den beiden Xenos-Projekten des aktuellen forums nrw „der STuhL“ und „young workers for europe“ bestätigt. Es findet nicht nur eine Persönlichkeitsstärkung statt, sondern auch arbeitsmarktrelevante Kompetenzen werden geschult.

Mittlerweile ist in den Maßnahmenausschreibungen der Bundesagentur der Aspekt der Mobilität integriert. Doch die Rückmeldung der Träger, die diese Maßnahmen durchführen, bestätigt, den hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand.

Vor diesem Hintergrund sollen die positiven Erfahrungen für die Realisierung von Mobilitätsprojekten für diese Zielgruppe genutzt werden, um ein etabliertes Projektverfahren aus NRW in das Bundesgebiet zu transportieren.

Ziele

Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt:

  • ein Forum zu bilden, um Erfahrungen auszutauschen,
  • den Kreis der Interessent*innen so zu vergrößern, dass eine bundesweite Arbeitsgruppe entsteht,
  • Lobbyarbeit zu betreiben (Einbindung von IJAB, Gespräche mit der Bundesagentur für Arbeit sowie mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Vorstellen der Idee bei bundesweiten Veranstaltungen und Tagungen, etc.),
  • bis zu der Tagung von „JiVE - Kommune goes international“ am 10.04.2014 in Köln das Anliegen bundesweit zu verfolgen, „Kgi“-Kommunen einzubeziehen, um dort den aktuellen Stand zu präsentieren als Vorschlag zur Weiterarbeit (Ziel: die Thematik soll auch nach der jugendpolitischen Initiative „JiVe“ von IJAB als Zentralstelle weiter unterstützt werden) und
  • einen gemeinsamen bundesweiten EU-Antrag auf den Weg zu bringen, der die Förderung internationaler Mobilitätsprojekte mit der besonderen Zielgruppe fördert (anvisierter operativer Start: 01.01.2015).

Bisherige Schritte

1. Treffen der Arbeitsgruppe in Bremen am 07.10.2013
Vorstellung der Idee bei dem Werkstattgespräch im Rahmen von „JiVe - Kommune goes international“ in Berlin vom 05.-06.11.2013

Beteiligte der Arbeitsgruppe

  • Uli Barde (Sportgarten e.V. Bremen)
  • Miriam Jusuf (aktuelles forum nrw e.V.)
  • Lena Lorenz (ServiceBureau Bremen)
  • Julia Rehbein (ServiceBureau Bremen)
  • Robert Stracke (Bremen, Jugend stärken)

Nächstes Treffen – offen für alle Interessent(inn)en:

21. Januar 2014 um 11 Uhr in Bremen
Siemenshochhaus, Contrescarpe 72, 28195 Bremen, Raum 9.14

Bei Fragen und Anregungen bitte an: Miriam Jusuf, aktuelles forum nrw e.V., m.jusuf@DontReadMeaktuelles-forum.de

(Stand: 21.11.2013)



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