Cathrin Piesche

Kommune goes International veröffentlicht Handbuch

Das Handbuch „Internationale Jugendarbeit in der Kommune stärken – grenzüberschreitende Mobilität ermöglichen“ beschreibt anschaulich in 12 Schritten, wie eine Kommune ihre Internationale Jugendarbeit stärken kann und zeigt Beispiele und Gelingensbedingungen aus den 21 teilnehmenden KGI-Kommunen.

BildImage: Herrmann / IJAB

Internationale Jugendarbeit in den Kommunen zu  stärken und damit grenzüberschreitende Mobilität  zu fördern, dies ist das erklärte Ziel der jugendpolitischen  Initiative Kommune goes International (KGI).  21 Kommunen aus 11 Bundesländern haben sich in  den vergangenen zwei Jahren auf den Weg gemacht,  ihre Angebote für den internationalen Jugend- und  Fachkräfteaustausch auszuweiten und insbesondere  die Jugendlichen anzusprechen, die bisher noch nicht  davon profitieren konnten.
 
Im Rahmen der jugendpolitischen Initiative Kommune goes International haben sie viel unternommen: Netzwerke und Runde Tische wurden ins Leben gerufen, an denen sich Akteure aus verschiedenen Bereichen beteiligten: Jugendämter, Jugendsozialarbeit, Jugendmigrationsdienste, Jugendhäuser, Vereine, Migrantenselbstorganisationen, Handwerkskammern, Jobcenter, Integrationsbeauftragte etc.

Die Kommunen erstellten lokale Entwicklungspläne für die Internationale Jugendarbeit, in welchen sie sich neue Ziele setzten und neue Maßnahmen der Internationalen Jugendarbeit verabredeten. In vielen Kommunen wurden die Entwicklungspläne dem Jugendhilfeausschuss vorgestellt oder in die Jugendhilfeplanung aufgenommen. Jugendliche, die bislang wenige Chancen haben, an einer Austauschaktivität teilzunehmen, wurden verstärkt in den Blick genommen.

Mit diesem Handbuch sollen noch mehr Kommunen und Länder ermutigt werden, sich wieder oder wieder verstärkt der Internationalen Jugendarbeit zu widmen und die großartigen Potenziale für ihre Jugendlichen und die Entwicklung der Kommunen zu nutzen.

Aus dem Inhalt

Das Handbuch gibt im ersten Kapitel einen Überblick  über diese besonderen Wirkungen der Internationalen  Jugendarbeit und über die bundesweite Initiative  Kommune goes International.  

Wie können Kommunen ihre internationale Ausrichtung  im Bereich Jugend stärken?  Das zweite Kapitel beschreibt anschaulich in 12 Schritten, wie dies gelingen kann. Zu den Schritten werden unterschiedliche Erfahrungen und Beispiele aus der  Praxis der beteiligten Kommunen aufgezeigt.

Das dritte Kapitel des Handbuchs beschäftigt sich mit  der Frage, wie allen jungen Menschen Zugänge zu  Angeboten der Internationalen Jugendarbeit eröffnet  werden können. Auch hier wurden neue Wege erprobt  mit eindrucksvollen Ergebnissen.

Wie geht es weiter? Zwei Zukunftsperspektiven, die  aus Kommune goes International hervorgegangen  sind, werden in Kapitel 4 vorgestellt: „Jugendberufshilfe  und Internationale Jugendarbeit“ sowie „Jugendhilfeplanung  und Internationale Jugendarbeit“.
 
Im Anhang finden sich abschließend aktuelle Informationen  darüber, wie Internationale Jugendarbeit  finanziell gefördert werden kann und wo es Beratung  zu Förderfragen gibt.  

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen  und Jugend (BMFSFJ) hat die Initiative Kommune goes  International von Beginn an politisch unterstützt und finanziell gefördert. Weiteren Rückenwind erhielt die Initiative durch die  Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden.  Kommune goes International ist darüber hinaus Teil  der nationalen Strategie zur Umsetzung des erneuerten  Rahmens für die jugendpolitische Zusammenarbeit  in Europa.

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