Andrea Bruns

Öffentlichkeitsarbeit für Internationale Jugendarbeit: den Mehrwert kommunizieren

Am 20. November fand das zweite Arbeitsgruppentreffen der Servicestellen für Internationale Jugendarbeit auf Landesebene statt. Mitarbeitende aus Landesservicestellen und Verantwortliche für Internationale Jugendarbeit in den Landesministerien bzw. Landesjugendämtern sowie des Bundesjugendministeriums tauschten sich über Erfahrungen, Herausforderungen und Gelingensfaktoren bei der Öffentlichkeitsarbeit für Internationale Jugendarbeit aus.

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BildImage: © Maksym Yemelyanov - Fotolia.com

Die Arbeitsgruppe wurde im Frühjahr 2018 gegründet. Ziel ist, einen regelmäßigen Austausch derjenigen Organisationen zu ermöglichen, die auf Landesebene als Servicestellen rund um die Internationale Jugendarbeit tätig sind. Nach dem Auftakt am 29. Mai 2018 bei IJAB e. V. in Bonn, fand dieses Treffen nun auf Einladung des Bayerischen Jugendrings in München statt. Vertreten waren Teilnehmende aus acht Bundesländern.

Die Teilnehmenden stellten ihre Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit vor und berichteten dabei auch von Hindernissen und Erfolgsfaktoren. Als grundlegende Basis für erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit zu Internationaler Jugendarbeit wurde konstatiert, dass zunächst das „Produkt“ und die Zielgruppen klar definiert werden müssen. Hierbei müsse unterschieden werden, ob sich die Öffentlichkeitsmaßnahme an Fachkräfte oder Jugendliche richtet, ob es sich bei den jungen Menschen um bereits an internationalem Austausch Interessierte handelt oder um Personen, die noch nie von internationalen Mobilitätsangeboten gehört haben. Außerdem müsse der Mehrwert der Internationalen Jugendarbeit deutlich kommuniziert werden.

Bei der Durchführung von Jugendinfomessen zur Bekanntmachung von Angeboten der Internationalen Jugendarbeit wurden positive Erfahrungen damit gemacht, diese Veranstaltungen im Netzwerk zu organisieren und ehemalige Teilnehmende von internationalen Austauschmaßnahmen einzubinden, um Synergieeffekte nutzen zu können.

Von Plakatkampagnen bis hin zu „lebendigen Bibliotheken“ auf Festivals: Gelungene Beispiele, wie Jugendliche und auch ihre Eltern über Angebote der Internationalen Jugendarbeit informiert werden können, waren zahlreich vorhanden. Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet im Mai 2019 statt.



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