Dr. Dirk Hänisch

Eurodesk-Förderworkshop für JiVE-Schulen bringt Licht in den Förderdschungel

Erstmals bot Eurodesk am 29.11.2012 in der IJAB-Geschäftsstelle einen Workshop „Finanzierungs- und Förderwissen“ für Lehrerinnen und Lehrer an, die in der jugendpolitischen Initiative JiVE mitarbeiten. Für die neun beteiligten Lehrkräfte zeigte Robert Helm-Pleuger von Eurodesk Deutschland die vielfältigen Möglichkeiten und Fallstricke der Förderlandschaft auf.

Finanzierungs- und Förderwissen für JiVE-Schulen: Aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer BildImage: IJAB / Hänisch   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer von Gesamtschulen, Haupt- und Realschulen aus dem Regierungsbezirk Köln brachten unterschiedliche Kenntnisse der Förderlandschaft mit. Einige wenige unter ihnen waren regelrecht „alte Hasen“ mit Kenntnissen der zahlreichen Fördermöglichkeiten, andere waren auf diesem Gebiet noch Neulinge. Alle hatten aber das Interesse, die verschiedenen öffentlichen Förderinstrumente, die Finanzierungsmöglichkeiten durch private Stiftungen und eigene Fundraising-Möglichkeiten aus kompetenter Hand kennenzulernen. Robert Helm-Pleuger, der auf diesen Gebieten mittlerweile auf eine über zehnjährige Beratungspraxis zurückblicken kann, schilderte fachkundig und kompetent die bestehende Förderlandschaft und zeigte detailliert Möglichkeiten auf, wie Schulen (meist in Kombination mit Partnern aus dem Bereich der non-formalen Bildung) bestehende Förderinstrumente und –möglichkeiten für internationale Jugendbegegnungen nutzen können und worauf sie dabei achten müssen. Er nannte auch die Fallstricke („das Kleingedruckte“) sowie die Bedingungen und Hindernisse der jeweiligen Förderprogramme. Im Einzelnen kamen zur Sprache die Förderprogramme von Comenius, JUGEND IN AKTION, Europäischer Sozialfonds, EFBB (Europa für Bürgerinnen und Bürger), GAPP (German American Partnership Programm), ENSA (Förderprogramm der GIZ), verschiedenen KJP-Förderprogramme und viele andere. Auch die Palette der Fördermöglichkeiten, die Stiftungen bieten, stießen bei den JiVE-Schulvertreter/-innen auf reges Interesse.

Der Workshop verdeutlichte, dass schon die Vielfalt der Fördermöglichkeiten auf öffentlicher und privater, Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene eine kompetente Beratung durch ausgewiesene Expert(inn)en unumgänglich macht, um dort noch den Durchblick zu wahren. Für alle Teilnehmenden bracht der Workshop mehr Licht in den Förderdschungel, auch wenn aufgrund der Komplexität der Materie nicht jedes einzelne Programm in aller Ausführlichkeit erwähnt werden konnte. Schließlich war die Veranstaltung auch ein gelungenes Beispiel für die Fruchtbarkeit der fachlichen Kooperation von Akteuren aus dem formalen und non-formalen Bildungsbereichen.



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