Lernort Mobilität

Figuren wandern auf einer Landkarte
BildImage: © L.S. - Fotolia.com

Das Pilotprojekt Lernort Mobilität. Lokale Initiativen zur Anerkennung non-formalen und informellen Lernens unterstützt bis zu vier Kommunen bzw. Bundesländer gemeinsam mit ihren Partnern in der Region bei der Entwicklung lokaler Strategien zur Anerkennung und Wertschätzung des internationalen Engagements junger Menschen. Aufbauend auf Bestandsaufnahmen und Bedarfsanalysen erstellen die lokalen Initiativen gemeinsam mit erfahrenen Berater/-innen Aktionspläne und werden bei der Umsetzung konkreter Folgeprojekte begleitet. Nationale Workshops flankieren das Projekt. Die Ergebnisse des Pilotprojekts werden gemeinsam von den beteiligten lokalen Initiativen auf einer Abschlussveranstaltung im November 2013 ausgewertet. Die Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts sollen in eine Publikation einfließen. So können auch andere Kommunen, Regionen und Bundesländern die Good-Practice-Beispiele in ihren individuellen Kontext vor Ort übertragen.

Ziele: Anerkennung europäischer und internationaler Mobilitätserfahrung

  • Anerkennung und Wertschätzung non-formalen und informellen Lernens im Feld der europäischen und internationalen Jugendarbeit
  • Unterstützung und Stärkung der Kommunen und der Träger europäischer und internationaler Jugendarbeit bei der Entwicklung von Anerkennungsstrategien zur Darstellung und Sichtbarmachung der eigenen Bildungsleistungen
  • Sensibilisierung der verschiedensten Akteure auf den unterschiedlichen strukturellen Ebenen  (u.a. Klein- und Mittelständische Unternehmen, Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Institutionen der formalen Bildung) für Kompetenzerwerb in der europäischen und internationalen Jugendarbeit mit dem Ziel einer ganzheitlichen Betrachtung des Lernens
  • Verknüpfung der Anerkennung nicht-formalen und informellen Lernens mit den aktuellen Anforderungen und Fragestellungen des (lokalen, regionalen, nationalen und internationalen) Arbeitsmarktes
  • Vorstellung und Nutzung existierender Verfahren zur Darstellung von Kompetenzerwerb in den Bereichen des non-formalen und informellen Lernens im Besonderen in der europäischen und internationalen Jugendarbeit.

Lokale Netzwerke

Lernort Mobilität unterstützt die Bildung lokaler Netzwerke zur Anerkennung non-formalen und informellen Lernens junger Menschen. Als lokale Partner sind Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU), Kammern, Trägern der internationalen Jugendarbeit, formale Bildungsinstitutionen (Schulen, Hoch-, Fach- und Berufsschulen) und weitere relevante Akteure angesprochen.

Zielgruppe: Städte, Kommunen, Länder

Lernort Mobilität richtet sich an die öffentliche Verwaltung der Kinder- und Jugendhilfe in Städten, Gemeinden und Bundesländern, die Interesse daran haben in enger Zusammenarbeit mit freien Trägern der internationalen Jugendarbeit die Anerkennung non-formalen und informellen Lernens junger Menschen aus europäischer und internationaler Mobilitätserfahrung zu stärken und auszubauen.

Projektträgerschaft und Förderung

Lernort Mobilität ist ein Projekt von IJAB und JUGEND für Europa. Das Projekt Lernort Mobilität wird im Rahmen des Innovationsfonds zur Unterstützung einer Eigenständigen Jugendpolitik durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Ziel der Eigenständigen Jugendpolitik ist es, Jugendpolitik als eigenständiges Politikfeld zu beschreiben und zu etablieren.
Das „Zentrum für die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik und den Aufbau einer Allianz für Jugend“ (kurz: „Zentrum Eigenständige Jugendpolitik“) wurde eingerichtet, um relevante Fragestellungen zu bündeln und einen gesellschaftlichen Dialogprozess über Jugendpolitik anzustoßen und auszugestalten.

Aus diesem Prozess sollen bis Sommer 2014 breit abgestimmte Leitlinien, Forderungen und Empfehlungen für eine Eigenständige Jugendpolitik entstehen.

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Verena Münsberg

Jetzt online: Dokumentation zum Modellprojekt „Lernort Mobilität“

Ein Ziel, unterschiedliche Strategien: Vier Kommunen machten sich im Rahmen des Modellprojektes „Lernort Mobilität“ auf den Weg, um auf lokaler Ebene die Anerkennung von internationaler Jugendarbeit und deren Bildungswirkung zu stärken. Ziele und Umsetzung, Erfahrungen und Gelingensbedingungen von „Lernort Mobilität“ bildet die jetzt vorliegende Projektdokumentation ab. [mehr]

BildImage: Rex Pantel / Stadt Lauenburg

Verena Münsberg

Informieren und Vernetzen

Die Stadt Lauenburg will die internationale Jugendarbeit stärken – deshalb ist sie nicht nur bei „Kommune goes international“ (KGI) dabei, sondern auch im Modellprojekt „Lernort Mobilität“. Stadtjugendpflegerin Friederike Betge sieht viele Synergieeffekte zwischen beiden Projekten, und so war das Treffen der KGI-Lenkungsgruppe am 15. Mai zugleich Auftaktveranstaltung für „Lernort Mobilität“ [mehr]

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