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zur Übersicht Daniel Poli

Web 2.0 als Herausforderung für die internationale Jugendarbeit

Erschienen in:
Forum Jugendarbeit International 2008-2010
Bonn, 2010, S. 269-284

Medienart:
Aufsatz

Herausgeber:
IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Kurzbeschreibung:
Austausch, Vernetzung und gemeinsames interkulturelles Lernen sind Kernziele internationaler Jugendarbeit. Das Web 2.0 mit seiner starken Fokussierung auf kollaborative Prozesse, Netzwerkbildung und Kommunikation über zeitliche und örtliche Grenzen hinweg bietet hierfür enorme Potenziale, das Instrumentarium der internationalen Jugendarbeit zu erweitern und adäquate Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft zu geben. Analysiert man jedoch die bisherige Online-Praxis der Fachkräfte und Institutionen der internationalen Jugendarbeit, so zeichnet sich ein Bild, das den neuen Möglichkeiten des Web 2.0 kaum gerecht wird. Damit vernachlässigt die internationale Jugendarbeit einen an Bedeutung zunehmenden Sozialraum und verliert in der Wahrnehmung gerade bei jungen Menschen an Bedeutung. Um zukunftsfähig zu bleiben und die Generation der »digital natives« nicht zu verlieren, müssen die Themen und Maßnahmen internationaler Jugendarbeit auch entsprechende Resonanz innerhalb des Web 2.0 finden. Der Text möchte dazu einladen, sich mit den vielfältigen Herausforderungen des Web 2.0 auseinanderzusetzen und skizziert erste Ansätze, die Potenziale des Mediums für die internationale Jugendarbeit fruchtbar zu machen. So soll in einem ersten Schritt die Bedeutung der Peer-to-Peer-Kommunikation als Spezifikum des Web 2.0 herausgearbeitet werden, deren Verständnis den Schlüssel dazu bietet, adäquate Ansätze für eine Strategie digitaler Kommunikation zu entwickeln. Diese werden im zweiten Schritt umrissen und das Konzept der »strukturierten Irritation« und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen vorgestellt. Schließlich werden verschiedene Arbeitsfelder beleuchtet, die im Rahmen einer umfassenden netzbasierten Orientierung für die internationale Jugendarbeit zukünftig zu entwickeln und zu erproben sind.

Schlagwörter:
Internet, Web 2.0, Internationale Jugendarbeit, Qualität , Medien

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