Forschungsdatenbank

BildImage: Feng Yu #1632201 Fotolia
zur Übersicht Axel Detert

Ein Beitrag zur Pädagogik des interkulturellen Lernens - ohne und mit Fremdsprachen

Erschienen in:
ssip bulletin 58
Saarbrücken/Fort Lauderdale, 1988, Heft: 58, S. 201-233

Medienart:
Aufsatz

Herausgeber:
Thomas, Alexander (Hrsg.): Interkulturelles Lernen im Schüleraustausch

Heftnummer:
Heftnummer: 58

Kurzbeschreibung:
Mit einem Fokus auf das Fremdsprachenlernen stellt Axel Detert in diesem Beitrag seine Ideen zu Lernzielen, Medien, Lernprozess, Rahmenbedingungen und Dimensionen (Verständnis von Zeit als Beispiel) von interkulturellrem Lernen im Schüleraustausch vor. Er betont, dass Methodik und Didaktik immer unter der Prämisse zu entwickeln seien, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie stehen, sowohl vom Kenntnisstand her als auch in Bezug auf ihre Interessen. In einem zweiten Teil geht er konkret auf Sprachanimation als Vermittlungshilfe ein: Hierzu behandelt er Fremdsprache als Lernproblem (Vermittlung oft nicht zielgruppengerecht und losgelöst von interkulturellen Lernprozessen) und plädiert für die Entprivilegisierung von Fremdsprachenkenntnissen (weniger komplizierte Grammatik, besser Unterstützung des Ausprobierens, Fehlermachens). Am Beispiel einer Sprachanimation mit einer Gruppe von 15-jährigen Jugendlichen (überwiegend Hauptschüler/innen), denen auf einer 22-stündigen Hinfahrt nach Frankreich in drei Phasen (mündlich, anhand eines mehrfach gefalteten DINA3-Bogens , individuell) auf Basis von Analogien, einem begrenzten Vokabular und nur wenigen grammatikalischen Erklärungen, die französische Sprache näher gebracht wird, veranschaulicht er einen möglichen Ansatz zur Umsetzung seiner konzeptionellen Ideen.

Schlagwörter:
Didaktik , Fremdsprache, Interkulturelles Lernen, Schüleraustausch

Begleiten Sie uns

RSS-Feed abonnieren IJAB auf Facebook IJAB-Alumni-Gruppe auf Facebook IJAB auf Twitter IJAB auf YouTube

Newsletter