Forschungsdatenbank

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zur Übersicht Alexander Thomas, Bernd Sandhaas

Beiträge zur Integration und Reintegration von Studierenden aus Entwicklungsländern

Erschienen in:
ssip bulletin 64
Saarbrücken/Fort Lauderdale, 1992, Heft: 64, S. 1-158

Medienart:
Grundsatzpapier, Dokument

Herausgeber:
Thomas, Alexander; Bernd Sandhaas (Hrsg.)

Heftnummer:
Heftnummer: 64

Kurzbeschreibung:
Dieser Band widmet sich den Ergebnissen einer Fachtagung von Wissenschaftler(inne)n und Praktiker(inne)n zum Thema: „Die Ausbildung von Studenten und Akademikern aus Entwicklungsländern als interkulturelle Begegnung: Neue Ergebnisse der entwicklungsländerorientierten Ausländerstudiumsforschung.“ Zu diesem Zweck werden 10 Beiträge zu drei übergreifenden Themenblöcken vorgestellt: ‚Studienvorbereitung im Ausland und Studieneinführung’, ‚Studium und Studienbegleitung’ sowie ‚Reintegration’.
Im ersten Themenbereich beschäftigt sich Sandhaas mit der Konzeptionierung der Ausländerstudiumsforschung und stellt hierzu ein idealtypisches Modell vor. Dabei geht er auch auf Probleme/Prämissen der wissenschaftlichen Praxisentwicklung ein. In einem zweiten Beitrag präsentiert er eine Bestandsaufnahme der Konzepte und Modelle zur Förderung der Integration ausländischer Studierender. Im dritten Beitrag setzt sich Thomas mit Konfrontation und Integration kulturspezifischer Formen produktiven Denkens bei ausländischen Studierenden auseinander und präsentiert beispielhaft Ergebnisse einer Sondierungsstudie.
Im zweiten Themenblock beschäftigen sich Karcher und Etienne mit dem Ausländerstudium als Prozess interkultureller Auseinandersetzung und befinden, dass die mit dem Ausländerstudium befassten Deutschen ebenso an den Schwierigkeiten ausländischer Studierender beteiligt sind wie diese selbst. Im Anschluss gehen Last und Schaefer auf die speziellen Rahmenbedingungen des Studiums von Angehörigen aus Entwicklungsländern in der DDR und die ‚Probleme’ durch die Wiedervereinigung ein. Mahr wiederum stellt Überlegungen zur Funktion erworbenen Wissens für den Wissenstransfer an, wobei er zwischen „Betriebswissen“ für die Alltagspraxis und theoretisch, abstraktem Wissen unterscheidet.
Winter setzt sich im dritten Block mit dem Heimischwerden in der Fremde und dem Fremdsein in der Heimat auseinander und betrachtet Integration und Reintegration als sozial- und ökopsychologisches Problem. Wesseler präsentiert eine Querschnittsanalyse unterschiedlicher Evaluationsstudien in einem Reintegrationsprogramm während Amini zwei Wirkungsanalysen von Reintegrationsprogrammen vorstellt. Abschließend zieht Danckwortt Schlussfolgerungen aus der Fachtagung: Verständnis für andere Kulturstandards, Kenntnis von Rahmenbedingungen, Training für produktives Denken, Integration von Studienvorbereitung und –begleitung sowie Verbesserung der Evaluierungsverfahren.

Schlagwörter:
Ausländer, Entwicklungsland, Forscher-Praktiker-Dialog, Integration, Student/-in, Studium

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