Forschungsdatenbank

BildImage: Feng Yu #1632201 Fotolia
zur Übersicht Ulrich Zeutschel

Werkstattgespräch: Wie praktisch sind gute Theorien?

Erschienen in:

2007,

Medienart:
Ergebnisdokumentation

Kurzbeschreibung:
Am 06. September 2007 fand ein Werkstattgespräch unter dem Titel „Wie praktisch sind gute Theorien?“ in der Fachhochschule Köln statt. Die Teilnehmenden diskutierten über sozialwissenschaftliche und –psychologische sowie pädagogische Theorieelemente und deren Relevanz für die praktische Arbeit in der internationalen Kinder- und Jugendarbeit.
Als Rahmen dieser Veranstaltung diente eine Publikation von Mudra mit Fall-beispielen von Krisensituationen in internationalen Workcapms der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd). Diese Fallbeispiele stammten aus den Erfahrungen von Teamer(-innen) des ijgd und dienten als Diskussionsimpulse. Nach Darstellung der Fälle in Entstehung, Verlauf und Lösung, wurden diese anhand wissenschaftlicher Theorien analysiert. Die wissenschaftliche Analyse wurde daraufhin mit der realen Situation abgeglichen. In einer abschließenden Bilanz stellten die Teilnehmenden fest, dass eine ausschließlich theoriegeleitete Ausrichtung von Programmen in der internationalen Jugendarbeit zu Problemen und Konflikten führen könne. Vielmehr müsse überprüft werden, was praktikabel und umsetzbar ist. Hier können zwar theoretische Zugänge helfen, diese müssen jedoch bspw. an das jeweilige Angebot und die Zielgruppe angepasst werden.

Schlagwörter:
Forscher-Praktiker-Dialog, Interkulturelle Jugendarbeit, Interkulturelle Kompetenz, Interkulturelles Lernen

PDF des Artikels (pdf 616,33 kb)
Download

Begleiten Sie uns

RSS-Feed abonnieren IJAB auf Facebook IJAB-Alumni-Gruppe auf Facebook IJAB auf Twitter IJAB auf YouTube

Newsletter