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zur Übersicht Eva Feldmann-Wojtachnia, Barbara Tham

Resonanz und Wirkung des Strukturierten Dialogs. Evaluierungsbericht zur ersten Phase der Umsetzung im Rahmen der EU-Jugendstrategie in Deutschland (2010-2013)

Erschienen in:
Eigenverlag
München, 2014, S. 56

Medienart:
Forschungsbericht

Herausgeber:
Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung C•A•P der Ludwig Maximilians Universität München LMU

Kurzbeschreibung:
Die Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung (C•A•P) der Ludwig Maximilians Universität München (LMU) ist vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluierung des Strukturierten Dialogs in Deutschland beauftragt. Der vorliegende Bericht bezieht sich auf die erste Phase der Umsetzung des Strukturierten Dialogs in Deutschland (2010-2013). Er stellt das Wirkungsfeld und die Resonanz anhand der Projektumsetzung des Strukturierten Dialogs in Deutschland dar und leitet hieraus Schlussfolgerungen zur Weiterentwicklung für die nächsten Phase der Umsetzung (2014-2016) ab.

[...]

Im Mittelpunkt der Evaluierung stehen die Projekte des Strukturierten Dialogs, die in der ersten Umsetzungsphase stattgefunden haben. Ansatz der Evaluierung ist es, die top-down gesetzten Ziele des Strukturierten Dialogs in Verbindung mit Bottom-up-Ansätzen vor Ort zu analysieren, um so die Resonanz und das Wirkungsfeld des Strukturierten Dialogs in der ersten Phase der Umsetzung herzuleiten. Ein Zwischenbericht dokumentiert die detaillierte Hauptuntersuchung (2012) der Evaluierung zu Projekten des Strukturierten Dialogs in Deutschland. Hierzu wurden insgesamt sechs Projekte bei ihren zentralen Dialogveranstaltungen mit der Politik besucht und exemplarisch evaluiert.

In die Untersuchung wurden alle beteiligten Akteure (Projektverantwortliche, Verantwortliche aus der Politik und Jugendliche) einbezogen und in qualitativen Gruppen- oder Einzelinterviews befragt. Zudem wurde an alle beteiligten Jugendlichen ein Fragebogen ausgegeben. Im Nachgang zu der Projektbefragung erfolgte dann 2013 eine interpretatorische Rückschleife zu den Ergebnissen aus der Hauptuntersuchung. Mit allen Projektverantwortlichen wurde ein qualitatives Interview geführt, bei dem die Gesprächsteilnehmer und -teilnehmerinnen die Gelegenheit hatten, die Ergebnisse des Evaluierungsberichts aus ihrer Sicht zu kommentieren, eine Einordnung ihres Projekts in die Gesamtumsetzung des Strukturierten Dialogs in Deutschland vorzunehmen sowie ihre Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Strukturierten Dialogs in Deutschland darzulegen. Hierbei wurden zur Bewertung der Ergebnisse der Hauptuntersuchung weitere relevante Akteure der Jugendarbeit- und politik einbezogen. Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse der Evaluierung der ersten Phase der Umsetzung zusammen. Im ersten Kapitel werden der Untersuchungsrahmen und der Forschungsansatz dargelegt. Im zweiten Kapitel folgt eine Einordnung des Strukturierten Dialogs in den größeren Rahmen der jugendpolitischen Entwicklungen der EU-Politik. Das dritte Kapitel fasst die bisherigen Ergebnisse der Evaluierung analytisch zusammen, um hieraus im vierten Kapitel Bewertungen und eine Einordnung der Ergebnisse abzuleiten sowie Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Strukturierten Dialogs in Deutschland zu ziehen. Im Anhang befinden sich das Thesenpapier zu den Ergebnissen des Zwischenberichts 2012, eine Auswertung der Fragenbogendaten 2012 und 2013 zu den Erfahrungen der Jugendlichen sowie eine Liste der interviewten Akteure 2013.

(Aus dem Vorwort der Verfasserinnen)

Schlagwörter:
Evaluation, Strukturierter Dialog

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