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zur Übersicht Judith Dubiski

„young workers for europe“. Ergebnisse der quantitativen Evaluation

Erschienen in:

Köln, 2014, S. 28

Medienart:
Forschungsbericht

Kurzbeschreibung:
Das Projekt „young workers for europe“ hat sich das Ziel gesetzt, durch kurzzeitpädagogische Maßnahmen im Ausland jungen Menschen Sozialkompetenzen und arbeitsmarktrelevante Handlungskompetenzen zu vermitteln. Damit sollen ihre Chancen verbessert werden, nach Abschluss der berufsvorbereitenden Maßnahmen bzw. der außerbetrieblichen Berufsausbildung (in denen sich die jungen Erwachsenen zum Zeitpunkt der Teilnahme befinden) auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Gemeinsam mit acht Trägern aus der Jugendberufshilfe werden die Teilnehmenden in insgesamt 12 Teilprojekten in mehreren Schritten intensiv auf die internationale Aktivität vorbereitet. Im Anschluss nehmen sie an einem handwerklichen Einsatz im Ausland teil. Mit dieser Zielsetzung passt sich das Projekt in die Strategie der Europäischen Union und des Europäischen Sozialfonds ein, wonach Auslandserfahrungen positive Auswirkungen auf die beruflichen Chancen junger Menschen haben und daher ein probates Mittel zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa darstellen sollen. (vgl. die Initiative „Learning Network on Transnational Mobility Measures for Disadvantaged Youth and Young Adults“ (TLN Mobility)).
Kernelement des Projekts sind die handwerklichen Einsätze im südost- bzw. osteuropäischen Ausland, an denen die jungen Erwachsenen teilnehmen. Die handwerklichen Einsätze sind entsprechend der örtlichen Gegebenheiten und Anforderungen gestaltet und beziehen sich dadurch nicht zwangsläufig auf die von den Teilnehmenden in ihren berufsvorbereitenden Maßnahmen bzw. außerbetrieblichen Berufsausbildungen fokussierten Berufe. Sichtbares Ergebnis sind jeweils die vor Ort erbrachten handwerklichen Leistungen, sowie die von den Teilnehmenden multimedial erstellten Dokumentationen in Form von Internet-Tagebüchern, Videos, Rapsongs etc.
Interkulturelle und historisch-politische Fragestellungen werden in den drei Vorbereitungsmodulen thematisiert und je nach den örtlichen Gegebenheiten während der Arbeitsphasen im Ausland wieder aufgegriffen, beispielsweise durch die Arbeit auf einem Friedhof oder an einer Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Daneben werden im Rahmen non-formaler Programmelemente die jugendgemäßen Freizeitbedürfnisse anerkannt und konzeptionell im Rahmen der Pädagogik der internationalen Jugendarbeit gewürdigt. In der spezifischen Mischung aus Bildung, Arbeit, Begegnung und Freizeit sollen soziale, demokratische, personale, interkulturelle und berufsbezogene Kompetenzen erworben werden.
Gegenstand des vorliegenden Berichts sind die vom aktuellen forum erhobenen und digital eingepflegten Daten aus der Evaluation der 12 Einzelprojekte innerhalb des vom Europäischen Sozialfonds geförderten Projekts „young workers for europe“ in den Jahren 2012 bis 2014. Im Fokus stehen dabei die quantitativen Daten aus den beiden Fragebogen-Erhebungen jeweils zu Beginn des Einzelprojekts und nach dem Handwerkseinsatz im Ausland. Die in Form von Interviews, selbst geschriebenen Songtexten, Pressemitteilungen etc. vorliegenden qualitativen Daten wurden genutzt, um einen breiteren Einblick in die Einzelprojekte zu erhalten, für diesen Bericht aber nicht systematisch ausgewertet. Die ihn ihnen enthaltenen Informationen dienen jedoch als Hintergrundfolie zur Einordnung der quantitativen Daten.
(Aus der Einleitung)

Schlagwörter:
Jugendsozialarbeit, Historisch-politische Bildung, Übergang Schule – Beruf , Interkulturelles Lernen

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