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zur Übersicht Norbert Ropers

Jugendaustausch Bundesrepublik Deutschland - Osteuropa: Strukturen, Probleme, Perspektiven

Erschienen in:
Jahrbuch für Jugendreisen und internationalen Jugendaustausch
Bonn, 1985, S. 13-27

Medienart:
Aufsatz

Herausgeber:
Studienkreis für Tourismus e.V.

Kurzbeschreibung:
Zu Beginn seines Beitrags stellt der Autor unter Zuhilfenahme von statistischen Daten den Stand des Jugendaustauschs mit Osteuropa in der ersten Hälfte der 1980er Jahre dar (Polen, UDSSR und CSSR Hauptziele; Rückgang seit Ende der 1970er, Programme im Inland mit konstanter Teilnehmer(innen)zahl). Obwohl der Auslandsreiseverkehr seit den 1950ern stark angestiegen ist (1978: ¾ der reisenden 20-29jährigen), lockt das Ziel Osteuropa konstant weniger als 5% der Reisenden an, das Verhältnis vom Gesamttourismus West-Ost liegt trotzdem bei 3:1. Dies steht im Zusammenhang mit drei wesentlichen Faktoren: dem unterschiedlichen Verhältnis von Staat und Gesellschaft mit Folgen für die Organisation der Jugendarbeit, dem ökonomischen Gefälle und der unterschiedlichen soziokulturellen Flexibilität und Attraktivität von „West“ und „Ost“. Da jedoch gerade der Jugendaustausch Chancen für eine größere Verständigung (Empathie und internationale Zusammenarbeit) birgt, sind auch auf europäischer Ebene spätestens seit der KSZE-Konferenz verstärkt Bemühungen um eine gesamteuropäische Jugendstruktur zu beobachten.

Schlagwörter:
Jugendaustausch, Jugendpolitische Strukturen, Mittel- und Osteuropa, Politische Bildung, Wirkung

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