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zur Übersicht Alexander Thomas

Abbau von Vorurteilen durch internationale Jugendbegegnungen - von der Kontakthypothese zur Theorie der Intergruppenbeziehung

Erschienen in:
Jahrbuch für Jugendreisen und internationalen Jugendaustausch
Bonn, 1991, S. 07-14

Medienart:
Aufsatz

Herausgeber:
Studienkreis für Tourismus e.V.

Kurzbeschreibung:
Ausgehend von der Kontakthypothese ('zunehmende Interaktionen der Gruppenmitglieder führen zu vermehrten und differenzierten gegenseitigen Kenntnissen') arbeitet Thomas Alexander in seinem Beitrag heraus, welche Bedingungen in interkulturellen Jugendbegegnungen für den Abbau von Vorurteilen förderlich sein können. Um die Entwicklung von gruppenübergreifenden und ausdifferenzierten Kategorien jenseits nationaler Zugehörigkeiten zu fördern, so zeigen theoretische und praktische Erkenntnisse, sollten Gruppen bei internationalen Jugendbegegnungen im Optimalfall aus ähnlichen sozialen Umfeldern stammen, und es sollte die Schaffung eines „Gemeinsamen“, das „eigene Selbst bereichernden“ angeregt werden. Um die Lücke zwischen den Erkenntnissen aus der Austauschforschung und den konkreten Handlungsanweisungen für Praktiker/-innen zu schließen, sei es nötig, konkrete Erfahrungen aus der Praxis in standardisierte interkulturelle Lernbausteine 'zu gießen', die dann bei verschiedenen Begegnungen eingesetzt und Wirkungsanalysen unterzogen werden könnten.

Schlagwörter:
Forschung, Interaktion, internationale Begegnung, Vorurteile

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