Forschungsdatenbank

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zur Übersicht Alexander Thomas

Internationaler Jugendaustausch - ein Erfahrungs- und Handlungsfeld für Eliten?

Erschienen in:
Forum Jugendarbeit International 2008-2010
Bonn, 2010, S. 18-27

Medienart:
Aufsatz

Herausgeber:
IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Kurzbeschreibung:
Forschungsbefunde und Praxiserfahrungen zum internationalen Jugendaustausch zeigen übereinstimmend, das ca. 80 % der sich anmeldenden und teilnehmenden Jugendlichen aus gehobenen Bildungsschichten unserer Gesellschaft stammen, ein Gymnasien besuchen, selten einen Migrationshintergrund aufweisen und dann später an Hochschulen studieren. Jugendliche aus Real-, Berufs-, Berufsaufbau-, Haupt- oder Förderschulen nehmen an den Jugendaustausch- und Jugendbegegnungsprogrammen nicht teil. Da inzwischen bekannt ist, dass die in jungen Jahren gemachten interkulturellen Erfahrungen im Rahmen internationaler Jugendbegegnungsprogramme eine wichtige Grundlage zur Entwicklung interkultureller Kompetenz als Schlüsselqualifikation für Studium und Beruf sind und Schüler mit gymnasialer Ausbildung später verstärkt in Führungspositionen in Wirtschaft und Gesellschaft tätig sind, ist gegen dieses ungleich verteilte Teilnahmeverhältnis grundsätzlich nichts einzuwenden. Diskutiert werden in dem Beitrag die Gründe für die Ausblendung dieses Bildungsangebots bei einem Großteil der Jugendlichen in unserer Gesellschaft, die dadurch entstehenden Defizite, die damit verbundenen ungleich verteilten Bildungschancen sowie erforderliche Schritte zur Veränderung der Verhältnisse.

Schlagwörter:
Jugendaustausch, Inklusion, Benachteiligte Jugendliche, Bildungschancen , Zugangsmöglichkeiten zur Internationalen Jugendarbeit, Wirkung

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