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zur Übersicht Alexander Thomas, Stefan Kammhuber, Celine Chang, Anna Ehret

Kulturelle Vielfalt: Bedrohung oder Berreicherung?

Erschienen in:
Forum Jugendarbeit International 2001
Münster, 2000, S. 204-218

Medienart:
Aufsatz

Herausgeber:
Internationaler Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) e.V.

Kurzbeschreibung:
Immer mehr Menschen werden in der heutigen Zeit mit beruflich oder privat bedingten Fremdheitserfahrungen konfrontiert. Dies wirft die Frage auf, wie Menschen diese Fremdheitserfahrungen bewältigen. In dem Artikel wird zunächst geklärt, was unter »Kultur« verstanden werden kann und welche Werkzeuge Gruppen entwickelt haben, um in der Vielfalt der Individuen eine kulturelle Einheit herzustellen. Sitte, Brauchtum, Gesetz und Religion werden als zentrale Regulationsmechanismen menschlichen Zusammenlebens beschrieben. Entscheidend für die Bewältigung von Fremdheit ist die Frage, ob Menschen Fremde und Fremdes vorrangig als Bedrohung oder als Bereicherung empfinden. Diese Grundauffassung schlägt sich nieder in unterschiedlichen Reaktionstypen, dem »Ignorant«, dem »Universalist«, dem »Anpasser« und dem »Integrierer«. Aus der zunehmenden internationalen Vernetzung entsteht ein Bedarf für die qualifizierte Entwicklung interkultureller Handlungskompetenz.

Schlagwörter:
Kulturelle Identität, Sitten und Gebräuche, Fremdheitserfahrung, Handlungskompetenz

PDF des Artikels (pdf 656,32 kb)
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