Dr. Dirk Hänisch

50 Jahre Stiftung Deutsche Jugendmarke - auch die Internationale Jugendarbeit profitierte

Die Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V. feierte am 10. März 2015 im Bonner Haus der Geschichte ihr 50-jähriges Bestehen. Von der Förderung profitierte auch die Internationale Jugendarbeit nachhaltig.

Aktuelle Jugendmarken „Das Traumfresserchen“ von Michael Ende

Am 10. März hat die Stiftung Deutsche Jugendmarke im Bonner Haus der Geschichte ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, Caren Marks, gratulierte mit einem Grußwort

Briefmarken kaufen und Gutes tun – mit den jährlich erscheinenden Zuschlagsmarken FÜR DIE JUGEND der Stiftung Deutsche Jugendmarke wurden in 50 Jahren mit über 200 Millionen Euro rund 2000 Projekte gefördert. Beim Kauf der vom Bundesminister der Finanzen herausgegebenen Marken geht der Zuschlag direkt an die Stiftung Deutsche Jugendmarke, die mit dem Geld innovative, zukunftsweisende Projekte der Kinder- und Jugendhilfe fördert.

Caren Marks, Parlamentarische Staatsekretärin bei der Bundesfamilienministerin, dankte der Stiftung Deutsche Jugendmarke für ihr langjähriges Engagement in der Kinder- und Jugendhilfe und hob die Bedeutung der Stiftung hervor: "Die Stiftung Deutsche Jugendmarke hat in fünf Jahrzehnten erfolgreich bei der Profilierung von Methoden und Angeboten der Jugendverbandsarbeit, der kulturellen und politischen Bildung, der Erziehungshilfen sowie beim Aufbau eines überregionalen Netzes von Jugendbildungseinrichtungen mitgewirkt."

Von den geförderten Projekten profitierte auch die Internationale Jugendarbeit in besonderer Weise. Die bahnbrechende "Langzeitwirkungen-Studie", durchgeführt von einem Psychologenteam der Universität Regensburg um Prof. Alexander Thomas und initiert vom Forscher-Praktiker-Dialog, der Bundesvereinigung für Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V., dem Deutschen Bundesjugendring, dem Bayerischen Jugendring sowie der ijgd (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste), erforschte dank der Förderung der Stiftung Jugendmarke die Wirkungen von kurzzeitigen Auslandsaufenthalten. Sie kam dabei zu bemerkenswerten Ergebnissen, die die positive Wirkung internationaler Jugendbegegnungen belegen.

IJAB hat diese Hauptergebnisse aufgegriffen und in zwei Flyern für die Zielgruppe Politik/Verwaltung und Orientierungshilfe für die Praxis publiziert, die seit Jahren gut nachgefragt werden. Die geförderte Studie initiierte in der Folge bis in die Gegenwart eine ganz Reihe von "Wirkungsstudien" auf den verschiedensten Feldern der Internationalen Jugendarbeit. Diese sind im Reader "Internationale Jugendarbeit wirkt" (hsg. von IJAB und dem Forscher-Praktiker-Dialog) sowie in der Fachreihe "Forum Jugendarbeit International" von IJAB gut dokumentiert.

Das gesamte Spektrum der Fördermaßnahmen ist sehr gut und anschaulich in einer 96-seitigen Festschrift "50 Jahre Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V." zusammengestellt.

Die lesenswerte Broschüre ist zum Preis von 5 Euro plus 1,50 Euro Versandkosten erhältlich bei der Stiftung Deutsche Jugend e. V., Rochusstr. 8-10, 53123 Bonn. Tel.: 0228/959580; E-Mail: info@DontReadMejugendmarke.de

(Quelle: BMFSFJ; Stiftung Jugendmarke)

Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung CC BY 3.0


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